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Bürgerentscheid Regensburg: Kein RKK auf dem Kepler-Areal | BR24

© pa/dpa/Armin Weigel

Das Kepler-Areal - hier sollte das neue RKK entstehen

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    Bürgerentscheid Regensburg: Kein RKK auf dem Kepler-Areal

    In Regensburg ist in einem Bürgerentscheid über den Standort des neuen Kultur- und Kongresszentrums abgestimmt worden. Die Bürger haben sich klar gegen das RKK am Kepler-Areal entschieden.

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    Rund 62 Prozent der Regensburger stimmten am Wahlsonntag gegen ein Kultur- und Kongresszentrum am Kepler-Areal. Nur rund 38 Prozent stimmten dafür. Es war der insgesamt vierte Bürgerentscheid zu diesem Thema.

    "Der Stadtrat hat mit übergroßer Mehrheit auf diesem Platz den Bau eines Kultur- und Kongresszentrums beschlossen", sagte Michael Quast, Geschäftsführer des Regensburger Stadtmarketings im Vorfeld des Bürgerentscheids. Unter der Beteiligung der Bürger seien erste Pläne konkretisiert worden, so sollte sich das RKK in Richtung eines Begegnungszentrums entwickeln.

    Gründe für das RKK

    Quast verweist auf eine lange Liste an Gründen, die nach Ansicht der Befürworter für das RKK und den Standort sprechen. So fehle in der Stadt ein "akustisch hervorragender Konzertsaal". Auch gebe es kein Kongresszentrum mit einem Saal, der für 1.500 bis 1.800 Menschen ausgerichtet ist. Nachdem der Donaumarkt bei drei Bürgerentscheiden als Standort abgelehnt worden ist, stimmte der Stadtrat für das Keplerareal am Ernst-Reuter-Platz.

    Geld lieber in Wohnungsbau investieren

    Reinhard Kellner vom Bündnis gegen das RKK unterstrich vor der Wahl, dass es beim Bürgerentscheid lediglich um den Standort gehe. "Wir sind keine Stadthallen-Verhinderungs-Truppe". Wenngleich sich die Frage, ob es ein Kultur- und Kongresszentrum in Regensburg überhaupt brauche, durchaus stelle. So sollte die Stadt besser in den Wohnungsbau investieren. Weiter kritisieren die Gegner, dass für das RKK zahlreiche Bäume gefällt werden müssten und die Verkehrssituation am Keplerareal nicht ruhiger werden würde. Zudem fürchten sie die Dimension des Bauprojektes, das größer werden soll, als das Museum der Bayerischen Geschichte.