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Bürger reden mit beim Europa-Talk in Pfeffenhausen | BR24

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Demokratie hautnah: Dazu hatte das Bayerische Bündnis für Toleranz nach Pfeffenhausen bei Landshut eingeladen. Beim Europa-Talk diskutierten am Dienstag hunderte Bürger jeden Alters mit Prominenten aus Politik und Gesellschaft.

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Bürger reden mit beim Europa-Talk in Pfeffenhausen

Demokratie hautnah: Dazu hatte das Bayerische Bündnis für Toleranz nach Pfeffenhausen bei Landshut eingeladen. Beim Europa-Talk diskutierten am Dienstag hunderte Bürger jeden Alters mit Prominenten aus Politik und Gesellschaft.

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Mehr als 40 Vertreter fast aller Parteien, verschiedener Verbände und Religionsgemeinschaften sind nach Pfeffenhausen (Landkreis Landshut) gekommen um zu diskutieren - und zwar auf Augenhöhe mit den Bürgern. Mit dabei in Pfeffenhausen waren etwa der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Katharina Schulze, die Chefin der Bayern SPD, Natascha Kohnen, aber auch Vertreter der Religionsgemeinschaften etwa der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Josef Schuster und der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der auch Sprecher des Bündnisses für Toleranz ist.

"Alle Gruppen, ob sie religiös sind oder politisch, die bestimmte Menschengruppen abwerten, die müssen zurückgedrängt werden. Gegen sie müssen wir streiten und unsere Werte postiv dagegen setzen." Heinrich Bedford-Strohm in Talkrunde

Die Themen der insgesamt 16 Bürgergespräche in den verschiedenen Pfeffenhausener Wirtschaften waren aktuell und kontrovers: Es ging um Migration und Asyl, Klimawandel und soziale Gerechtigkeit.

Problem Europa: "Egoperspektive"

Wie Europa weiterhin als Garant für Menschenrechte und Humanität stehen kann - darüber debattierten am Nachmittag unter anderem der katholische Passauer Bischof Stefan Oster mit Natascha Kohnen (SPD). Ein Problem in Europa sei, dass "die Egoperspektive" immer mehr zunehme und damit auch die Angst vor dem Fremden, kritisierte der Passauer Bischof. Er rief die Menschen dazu auf, die Not der Geflüchteten ernst zu nehmen.

Bayerisches Bündnis für Toleranz seit 2005

Das Bayerische Bündnis für Toleranz wurde 2005 gegründet, um Rassismus und Antisemitismus etwas entgegenzusetzen.