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Bürger in Schollbrunn sollen Leitungswasser weiter abkochen | BR24

© BR/Lisa Hinder

Die Bürger in Schollbrunn sollen das Wasser bis auf weiteres abkochen.

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    Bürger in Schollbrunn sollen Leitungswasser weiter abkochen

    Das Trinkwasser in Schollbrunn im Landkreis Main-Spessart ist immer noch mit coliformen Keimen belastet. Schon seit einigen Tagen sollen die Bürger es deshalb abkochen. Noch kann das Landratsamt allerdings keine Entwarnung geben.

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    Das Trinkwasser in Schollbrunn (Landkreis Main-Spessart) muss nach wie vor abgekocht werden. Bereits vergangene Woche hatte das Gesundheitsamt Main-Spessart angeordnet, dass das Trinkwassers der Wasserversorgung Schollbrunn gechlort wird. Die Ursache für die Verkeimung ist allerdings noch nicht bekannt. Das Wasser ist mit choliformen Keimen belastet.

    Bürger sollen ausschließlich abgekochtes Wasser verwenden

    Wie das Landratsamt mitteilt, kann deshalb noch keine Entwarnung gegeben werden. Auch für die Zubereitung von Nahrung, von Eiswürfeln, zum Waschen von Obst, Salat oder Gemüse, zum Zähneputzen, zum Reinigen offener Wunden und als Trinkwasser für empfindliche Haustiere soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden.

    Wasser auch in Lengfurt belastet

    Auch im Triefensteiner Ortsteil Lengfurt (Landkreis Main-Spessart) gibt die Gemeinde derzeit Trinkwasser an Familien mit Kindern unter zwei Jahren aus. Grund dafür sind leicht erhöhte Nitratwerte im Zusammenhang mit Starkregen. Auch der örtliche Kindergarten bekam deshalb kostenloses Wasser. Inzwischen hat sich die Situation entschärft. Der höchste Nitratwert von 70 Milligramm pro Liter ist bereits zum Wochenende wieder auf 55 Milligramm pro Liter gesunken.