| BR24

 
 

Bild

Protest vor dem Rathaus
© BR Studio Franken /Tina Wenzel

Autoren

Tina Wenzel
© BR Studio Franken /Tina Wenzel

Protest vor dem Rathaus

Bei ihrer Kundgebung haben die Protestierenden einen offenen Brief im Nürnberger Rathaus übergeben. In dem Brief kritisiert das Bündnis "Nulltarif", dass sich vor allem Menschen mit geringem Einkommen die Ticketpreise kaum leisten könnten und dadurch in ihrer Mobilität eingeschränkt würden.

Tickets kosten ab Januar 2,7 Prozent mehr

Das Bündnis fordert den VGN aber auch die Bürgermeister und Landräte, die zum Verbund gehören, auf, ein Konzept für günstigere Ticketpreise zu entwickeln – wie die Idee eines 365-Euro-Tickets. Zum 1. Januar erhöht der Verkehrsverbund Nürnberg die Fahrpreise. Im Durchschnitt kosten die Fahrkarten dann fast 2,7 Prozent mehr. So wird zum Beispiel die Einzelfahrkarte für einen Erwachsenen in Nürnberg um zehn Cent teurer. Schon jetzt gehöre das Angebot des VGN zu den teuersten bundesweit, kritisieren die Aktivisten.

Personal und Kraftstoffe werden deutlich teurer

Der VGN begründet die höheren Preise für 2019 damit, dass die Kosten für Personal und Dieselkraftstoff sowie Gas im kommenden Jahr laut Prognosen stark steigen werden.

Zum Bündnis "Nulltarif" gehören etwa 20 Aktivisten aus der Region, unter ihnen sind Vertreter des Sozialforums Fürth sowie der beiden Parteien Die Linke und Bündnis90/Die Grünen.