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Buddeln für den Katastrophenfall in Bobingen | BR24

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Weil die sanitäre Versorgung in Katastrophengebieten häufig zusammenbricht, üben die Helfer deren Aufbau.

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Buddeln für den Katastrophenfall in Bobingen

Sauberes Wasser, ein funktionierendes Klo und ein Abwassersystem: Hierzulande selbstverständlich, doch in Katastrophengebieten lebenswichtig. In Bobingen üben Helfer gerade, wie solche Sanitäranlagen installiert werden.

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Sie helfen nach einem Erdbeben oder einem schweren Unwetter und das weltweit: Internationale Helfer des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes. In Bobingen trainieren sie jetzt erstmals zusammen unter realistischen Bedingungen für den Ernstfall, und zwar im Rahmen einer Schulung des "Kompetenzzentrums für die Internationale Arbeit im Bayerischen Roten Kreuz".

Toiletten, Abwasser und Trinkwasser

Die 25 Spezialkräfte kommen im Bereich „Sanitation“, also Hygiene, weltweit zum Einsatz. Sie kümmern sich also im Katastrophenfall um die Trinkwasserversorgung und die Sicherstellung von Hygieneeinrichtungen. Zum Beispiel probten die Helfer, wie in einem Flüchtlingscamp oder einem Feldhospital eine sanitäre Versorgung eingerichtet werden kann – also Toiletten, Abwasser und Trinkwasser.

Hygiene ist im Katastrophenfall entscheidend

Ein solches System will geplant sein: Die Teilnehmer müssen das Material beschaffen, sich eine Lösung für das Abwasser überlegen und Latrinen bauen. Im Einsatz waren die Spezialkräfte zunächst nach den verheerenden Erdbeben auf Haiti oder in China.