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Buben setzen Caritas-Kinderhaus in Brand | BR24

© BR/Gundi Woll

Das Feuer hat etliche Spielsachen der Kinder zerstört.

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Buben setzen Caritas-Kinderhaus in Brand

Zwei Buben sollen im Würzburger Stadtteil Lindleinsmühle das Caritas-Kinderhaus St. Albert in Brand gesteckt haben. Die zehn und 13-Jährigen haben demnach an einer Mülltonne gezündelt, dann ist das Feuer auf die Fassade des Hauses übergesprungen.

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Nach den Ermittlungen zündeten gegen 17.30 Uhr zwei Jungen am Samstag (02.04.16) einen Abfalleimer an, der nur wenige Meter vom Kinderhaus der Caritas entfernt war. Das Feuer griff dann sehr rasch auf die Einrichtung über.

Die Fassade und auch der Innenraum des Gebäudes wurden in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Großteil der Kindertagesstätte aktuell nicht nutzbar ist. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 30.000 Euro. Durch den Notruf eines Zeugen waren Feuerwehr und Polizei zügig vor Ort. Auf Grund ihres Alters gelten die beiden Kinder als schuldunfähig.

Aktuell nur Notlösungen

Damit die Kinder trotzdem noch betreut werden, mussten kurzfristig Ausweichlösungen gefunden werden: Bei schönem Wetter spielen die Kinder im hauseigenen Garten oder auf dem Kirchplatz vor dem Kinderhaus. Sollte es regnen, können sie auf zwei Räume in der Pfarrei ausweichen.

Zudem ist geplant im Garten mindestens ein Zelt aufzustellen. Für die Verpflegung der Kinder sorgt fast gänzlich die Kindertafel. Auch in einer nahgelegenen Schule können die Kinder mit Essen versorgt werden. Das Caritas-Kinderhaus St. Albert bittet um Kleider- und Spielzeugspenden, die hinter dem "Hotel Lindleinsmühle" abgegeben werden können.

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Vor dieser Wand sollen die Buben die Mülltonne angezündet haben.

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Auch der Innenraum des Kinderhauses blieb vom Brand nicht unversehrt.

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Der Boden der Einrichtung ist mit Asche bedeckt.

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Rund 100 Kinder können das Haus vorerst nicht nutzen.