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So will Augsburg gegen wildes Parken von E-Scootern vorgehen | BR24

© BR/Barbara Leinfelder

Die roten E-Scooter eines schwedischen Verleihers haben Augsburg rasant erobert und nicht nur das Stadtbild verändert: Kreuz und quer geparkte Flitzer sorgen immer wieder für Behinderungen. Im Gespräch ist deshalb ein Rabatt für spezielle Parkzonen.

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So will Augsburg gegen wildes Parken von E-Scootern vorgehen

Die roten E-Scooter eines schwedischen Verleihers haben Augsburg rasant erobert und nicht nur das Stadtbild verändert: Kreuz und quer geparkte Flitzer sorgen immer wieder für Behinderungen. Im Gespräch ist deshalb ein Rabatt für spezielle Parkzonen.

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Mit dem E-Scooter über den Fußweg oder zu zweit auf dem Roller – seitdem es die E-Scooter an vielen Ecken zu mieten gibt, kommt es auch in Augsburg immer wieder zu solchen Verstößen. Das Ordnungsamt schaut allerdings mittlerweile genauer hin. Wer erwischt wird, muss sich auf ein Bußgeld einstellen. Zehn Euro sind etwa fällig, wenn man einen Beifahrer mitnimmt. Das soll verdeutlichen, dass es auch für E-Rollerfahrer eine Reihe von Verkehrsregeln gibt.

Augsburg erwägt eigene Parkzonen für E-Scooter

Thema in Augsburg ist außerdem, wo die E-Scooter künftig noch geparkt werden dürfen. Grundsätzlich gilt: Geparkt werden kann – wie bei Fahrrädern – auf Fußwegen überall da, wo niemand behindert wird. Doch die Verwaltung könnte sich vorstellen, mit speziellen Parkzonen für ein geordneteres Bild zu sorgen. Mit dem schwedischen Verleiher Voi spricht man darüber bereits. Voi könnte Nutzern, die sich an diese Flächen halten, einen Rabatt auf die Leihgebühr einräumen. Für einige Bereiche in der Innenstadt, etwa an den Augsburger Prachtbrunnen, am Rathaus oder an den zentralen Bus- und Straßenbahnhaltestellen könnte Augsburg das Parken von E-Scootern außerdem ganz untersagen.

Feuerwehr muss immer wieder Roller aus Kanälen bergen

Die Leihscooter beschäftigen auch immer wieder die Berufsfeuerwehr in Augsburg. Nicht etwa, weil die roten Voi-Flitzer regelmäßig in Brand geraten würden, sondern weil sie immer wieder in die Lechkanäle in der Altstadt geworfen werden. Wer die E-Roller versenkt – etwa wütende Fußgänger oder übermütige Jugendliche – ist nicht klar. Sicher ist, die Akkus im Wasser stellen eine Gefahr für die Umwelt dar, und die Feuerwehr muss jedes Mal einen Taucher samt Begleittrupp einsetzen.