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Tiefbrunnen-Bohrung für neue Münchner Brauerei | BR24

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Schon im nächsten Frühjahr soll es eine siebte Münchner Brauerei geben, sie sich auch ganz offiziell so nennen darf: Der Giesinger Bräu. Nach Probebohrungen wird jetzt die eigentlich Tiefbohrung niedergebracht.

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Tiefbrunnen-Bohrung für neue Münchner Brauerei

Schon im nächsten Frühjahr soll es eine siebte Münchner Brauerei geben, die sich auch ganz offiziell so nennen darf: Der Giesinger Bräu. Nach den Probebohrungen beginnt am Mittwoch die eigentliche Bohrung für den Tiefbrunnen.

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Hopfen, Malz und Wasser braucht es für Bier - und damit es sich Münchner Bier nennen darf, muss das Wasser im Münchner Stadtgebiet gefördert werden.

Tiefbrunnen im Norden von München wird gebohrt

Der Giesinger Bräu verwendet bisher Leitungswasser. Das ist zwar gut, stammt aber aus dem Mangfalltal. Das soll jetzt anders werden, mit einem Tiefbrunnen im Münchner Norden. Dort kommen auch die neue Abfüllanlage und ein Sudhaus hin.

Gegründet wurde das Unternehmen vor 14 Jahren in einer Garage in Untergiesing. Inzwischen hat es sich deutlich vergrößert, und der Neubau soll den Giesinger Bräu auch einem anderen Ziel näher bringen.

Giesinger Bräu will auf der Wiesn ausschenken

Irgendwann will die Brauerei ihr Bier auf dem Oktoberfest verkaufen - bislang ein Privileg von Augustiner, Hacker Pschorr, Staatlichem Hofbräuhaus, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. Als künftig echte Münchner Brauerei kann sich auch der Giesinger Bräu für die Wiesn bewerben. "Der Wunsch ist natürlich da", bestätigt eine Brauerei-Sprecherin dem Bayerischen Rundfunk. Momentan könnte man das "von der Menge" her noch nicht leisten, aber "wir bewegen uns schrittweise in diese Richtung“.