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Staugefahr: Baustellen könnten Stadt Regen lahmlegen | BR24

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Viel Geduld brauchen diese Woche Auto- und Lkw-Fahrer in der Bayerwald-Stadt Regen. Ab 8.00 Uhr früh wird ab Montag der Riedbergtunnel an der B11 für die alljährliche Reinigung und Wartung gesperrt. Doch das ist nicht das einzige Verkehrshindernis.

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Staugefahr: Baustellen könnten Stadt Regen lahmlegen

Viel Geduld brauchen diese Woche Auto- und Lkw-Fahrer in der Bayerwald-Stadt Regen. Der Riedbergtunnel an der B11 ist für die alljährliche Reinigung und Wartung gesperrt. Doch das ist nicht das einzige Verkehrshindernis.

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Die Sperrung des Riedbergtunnels bedeutet, dass die niederbayerische Stadt Regen praktisch keine Umgehung mehr hat. Der Verkehr muss wieder mitten durch die Stadt. Doch genau an der Hauptdurchfahrt wird ausgerechnet seit Montagmorgen auch gebaggert: Der Kanal ist eingesunken und muss repariert werden - das bedeutet: halbseitige Sperre und Baustellenampel.

Gleichzeitig kann man wegen Pflasterarbeiten nicht mehr über den Regener Stadtplatz fahren. Hinzu kommt, dass an der Ruselstraße ein Haus abgerissen wird, was dort auch eine von drei Fahrspuren blockiert.

Brückenbau auf Verbindungsstraße zwischen Deggendorf und Regen

Mit Behinderungen muss auch auf der Staatsstraße 2135 zwischen Deggendorf und Regen gerechnet werden. Das ist die Verbindungsstraße zwischen den beiden Städten über die Rusel. Grund ist der Neubau einer Brücke über den Ruselbach an dieser Straße und zwar in etwa auf Höhe des Golfclubs Rusel an der Landkreisgrenze, so das Staatliche Bauamt. Dort wird die Staatsstraße seit Montag für die Baustelle halbseitig gesperrt. Eine Baustellenampel wird eingerichtet.

Die aus dem Jahr 1970 stammende alte Straßenbrücke ist durch Korrosion stark geschädigt und muss abgerissen werden. An ihrer Stelle wird eine neue Brücke aus Stahlbeton gebaut. Die Kosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro.

Keine Absprache zwischen Stadt und Bauamt

Die Stadt kann ihre Arbeiten nicht verschieben. Man müsse die Baufirmen um einen Termin anbetteln, heißt es vom Stadtbauamt. Von der Tunnelsperre habe man erst vor einer Woche vom Staatlichen Bauamt Passau erfahren. Abgesprochen wurde nichts.

Jetzt heißt es: Geduld bis Gründonnerstag, 17.00 Uhr. Dann ist laut Plan zumindest der Tunnel wieder frei.