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Brücke zwischen Ulm und Neu-Ulm: Sperre für Lkw sorgt für Ärger | BR24

© BR/Jenny Schack

Die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm wurde für den Lkw-Verkehr gesperrt.

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Brücke zwischen Ulm und Neu-Ulm: Sperre für Lkw sorgt für Ärger

Die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm ist marode. Neu gebaut wird erst in rund fünf Jahren. Damit die Brücke hält, haben die Städte Ulm und Neu-Ulm nun den Verkehr für Lkw gesperrt. Doch nicht alle halten sich daran.

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Die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm wurde für den Lkw-Verkehr gesperrt. Seit Montag gilt ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,20 Meter. Denn die Brücke ist marode. Die Lkw-Fahrer sind wenig begeistert, sie müssen wegen der Sperrung lange Umwege in Kauf nehmen. Nur Stadtbusse und Krankenwagen dürfen hier noch fahren.

Vor siebzig Jahren ein Meisterwerk – jetzt marode

Die Gänstorbrücke ist eine der Brücken, die Ulm und Neu-Ulm verbindet, eine schlanke Konstruktion. Vor siebzig Jahren war sie ein Meisterwerk, jetzt aber ist sie marode. Die Stahlträger weisen Risse auf. Bereits im Frühjahr war ein Schwerlasttransporter über die Brücke gefahren und hatte sie weiter beschädigt. Der Spannstahl, der die Brücke trägt, war verformt worden. Seitdem trägt die Brücke noch weniger Gewicht als vorher.

Zahlreiche Wendemanöver durch Lkw

Doch nicht nur dieser Verstoß zerrte an der Gänstorbrücke. Das Verbot für 40-Tonner war von vielen Lkw-Fahrern einfach ignoriert worden. Die Herabsetzung auf 25 Tonnen ebenfalls. Nun also das Überfahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen und einer Höhe von 3,2 Metern. Schließlich muss das Bauwerk noch fünf Jahre halten, bevor eine neue Brücke steht.

Seit Montag haben die Anwohner bereits zahlreiche Wendemanöver beobachtet. Das Verbot muss sich wohl erst noch herumsprechen.