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Brose stellt Arbeit an den meisten Standorten vorübergehend ein | BR24

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Weil die Aufträge eingebrochen sind, macht der Automobilzulieferer Brose die meisten seiner Werke in Europa weitgehend dicht. Auch die deutschen Produktionsstätten sind betroffen, teilte die Brose Gruppe in Coburg mit.

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Brose stellt Arbeit an den meisten Standorten vorübergehend ein

Weil die Aufträge eingebrochen sind, macht der Automobilzulieferer Brose die meisten seiner Werke in Europa weitgehend dicht. Auch die deutschen Produktionsstätten sind betroffen, teilte die Brose Gruppe in Coburg mit.

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Die Coronavirus-Pandemie trifft die Wirtschaft besonders starkt. Automobilzulieferer Brose stellt die Arbeit an den meisten europäischen Standorten ab Ende März weitgehend ein. Das teilte die Brose Gruppe in Coburg am Donnerstag (26.03.20) mit. Damit reagiere das Unternehmen auf den erheblichen Auftragseinbruch in Folge der Produktionsunterbrechungen seiner Kunden, heißt es in der Mitteilung.

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Auch deutsche Standorte betroffen

Mit diesen Maßnahmen solle der wirtschaftliche Schaden durch die Corona-Krise gemindert werden. Von den Regelungen sei der Großteil der Brose Werke in Europa betroffen. An allen deutschen Standorten werde die Arbeit mindestens bis zum 19.04.20 weitgehend eingestellt. Darauf haben sich die Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretungen von Brose verständigt, heißt es in der Mitteilung.

Arbeitsplätze sollen gesichert werden

Die Betriebsvereinbarungen umfassten Kurzarbeit und Betriebsurlaub, die standortspezifisch ab Freitag (27.03.20) umgesetzt würden. Einige Projekte zur Zukunftssicherung Brose sollen fortgeführt werden. Die Situation sei ernst, man ergreife notwendige Maßnahmen zur Sicherung der Arbeitsplätze und zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Krise, so Brose-Geschäftsführer Ulrich Schrickel. Man danke allen Mitarbeitern, die in dieser schwierigen Zeit die Belieferung vor allem nach China, Mexiko und die USA sicherstellen, Projekte fortführen und betriebsnotwendige Einrichtungen sicherstellen, so Schrickel weiter.

Geschäfte in China wieder aufgenommen

In Nordamerika habe Brose Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter getroffen, unter anderem Homeoffice und zeitlich versetzte Schichtregelungen. In China habe man die Geschäftsaktivitäten inzwischen wieder aufgenommen. Die Brose Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben rund 26.000 Mitarbeiter an 64 Standorten.