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Zugefrorene Gewässer laden zum Betreten ein. Doch Experten warnen: oft ist die Eisschicht nicht stabil genug.

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    BRK und Wasserwacht warnen: Vereiste Gewässer nicht betreten

    Die kalten Temperaturen haben viele Gewässer zufrieren lassen - und laden auf den ersten Blick zum Schlittschuhfahren oder Spazierengehen ein. Doch Experten schlagen Alarm, denn oft ist die Eisschicht nicht tragend. Dann besteht Lebensgefahr.

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    • BR24 Redaktion

    Schlittschuhlaufen oder Spazierengehen auf einem vereisten See - vor diesen winterlichen Vergnügen warnen das Bayerische Rote Kreuz (BRK) und die Wasserwacht aktuell. 

    "Durch den Dauerfrost der vergangenen Wochen haben viele Seen in Bayern eine Eisschicht gebildet, die vielerorts nicht tragfähig sind", schreibt das BRK in einer Presseerklärung. Da in den nächsten Tagen voraussichtlich die Temperaturen steigen, taue vielerorts das Eis - was aber nicht auf den ersten Blick zu erkennen sei.

    Lebensgefahr bei Unterkühlung

    Wenn man auf einer dünnen Eisfläche einbreche, könne man im sehr kalten Wasser schnell das Bewusstsein verlieren und ertrinken, warnen BRK und Wasserwacht. Wer einen solchen Unfall beobachte, solle zunächst den Notruf 112 wählen und dem Verunglückten nur vom Ufer aus helfen, um nicht selbst einzubrechen.

    Auch Polizei appelliert

    Auch Stadt und Polizei München warnen davor, vereiste Gewässer zu betreten. Am vergangenen Wochenende habe die Polizei diverse Eisflächen im Stadtgebiet räumen müssen, da diese einzubrechen drohten, teilte die Polizei auf Twitter mit.

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