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Missbrauchsfälle Schweinfurt: 25-Jähriger auch in Jungs-WG tätig | BR24

© Irina Hanft, Wolfram Hanke / BR-Mainfranken

Der Verdächtige im Missbrauchs-Fall bei der Stadtranderholung in Zell bei Schweinfurt hat auch ein Jahr lang in einer Wohngruppe für Jungen in Forst gearbeitet. Das hat die evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Schweinfurt bestätigt.

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Missbrauchsfälle Schweinfurt: 25-Jähriger auch in Jungs-WG tätig

Der Verdächtige im Missbrauchs-Fall bei der Stadtranderholung in Zell bei Schweinfurt hat auch ein Jahr lang in einer Wohngruppe für Jungen in Forst gearbeitet. Das hat die evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Schweinfurt bestätigt.

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Getragen wird die Wohngruppe vom Haus Marienthal, einer Einrichtung der evangelischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Schweinfurt. Geschäftsführer Rainer Brandenstein hat gegenüber dem Bayerischen Rundfunk bestätigt, dass der Verdächtige dort bis Oktober 2018 zwölf Monate lang beschäftigt war. Brandensteins Erkenntnissen zufolge sei es aber in diesem Zeitraum nicht zu Übergriffen gekommen. Die Polizei habe sich aber schon nach der Wohngruppe in Forst erkundigt.

25-Jähriger soll Jungen missbraucht haben

Der 25-Jährige wird verdächtigt, sich bei der Stadtranderholung an drei Jungen im Alter von zehn und elf Jahren vergriffen zu haben. Er gehörte jahrelang dem Betreuerteam des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) an. Am Mittwoch sind die Vorwürfe bekannt geworden. Inzwischen haben das BRK als Träger der Ferienfreizeit und die Polizei reagiert und die Ermittlungen in dem Fall bestätigt.