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BRK-Helfer in Ostbayern: Täglich 3.500 Stunden im Corona-Einsatz | BR24

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3.000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter schickt das das Rote Kreuz in Ostbayern jeden Tag in den Kampf gegen die Corona-Pandemie. Von einer "großen Leistung" spricht der BRK-Bezirksvorsitzende Bernd Sibler.

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BRK-Helfer in Ostbayern: Täglich 3.500 Stunden im Corona-Einsatz

3.000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter schickt das das Rote Kreuz in Ostbayern jeden Tag in den Kampf gegen die Corona-Pandemie. Von einer "großen Leistung" spricht der BRK-Bezirksvorsitzende Bernd Sibler.

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Auch dreieinhalb Wochen nach Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern wegen der Corona-Pandemie sind die Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Niederbayern und der Oberpfalz weiter voll einsatzbereit. "Das ist eine große Leistung, die die Kollegen hier erbringen. Sie erledigen ihre Aufgaben mit Bravour und leben die Prinzipien des Roten Kreuzes, den Menschen in speziellen Notlagen zu helfen", sagte der Vorsitzende des BRK-Bezirksverbandes Niederbayern/Oberpfalz, Bernd Sibler, im BR-Interview.

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Sanitäter, Altenpfleger, Ambulanz-Helfer

Die BRK-Mitarbeiter in Ostbayern leisten Sibler zufolge aktuell 3.500 Arbeitsstunden pro Tag ab, zum Beispiel als Rettungssanitäter, in den BRK-Altenheimen und in den neuen Corona-Ambulanzen, die derzeit in jedem Landkreis aufgebaut werden.

Auch bei der Versorgung mit Material gebe es bisher vergleichsweise wenig Probleme. "Wie alle anderen kämpfen wir natürlich auch um Atemschutzmasken und Schutzkittel, aber wie sind vergleichsweise gut aufgestellt. Das heißt nicht, dass wir entspannt agieren können, aber es klappt relativ gut", sagte Sibler.

Sibler beeindruckt die Professionalität

Beeindruckt zeigt sich Sibler von der Professionalität, mit der die BRK-Einsatzkräfte der täglichen Bedrohung einer Infektion mit dem Coronavirus begegnen:

"Das ist ein zentraler Punkt, dass viele Rettungsdienstleistende in Sorge sind, dass sie sich anstecken könnten und das Virus nach Hause in die Familien tragen. Auf der anderen Seite sind es die Leute auch gewöhnt, mit solchen schwierigen Szenarien umzugehen. Die Professionalität ist bemerkenswert hoch." Bernd Sibler, BRK-Bezirksvorsitzender

Bisher hätten sich nur sehr wenige BRK-Mitarbeiter infiziert, es gebe aber naturgemäß sehr viele sogenannter "K1"-Fälle, also Mitarbeiter die in direkten Kontakt mit Covid-19-Patienten gekommen sind.

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie hat das Rote Kreuz in der Oberpfalz und in Niederbayern aktuell 2.500 hauptamtliche BRK-Mitarbeiter im Einsatz. Dazu kommen noch etwa 500 ehrenamtliche Helfer.