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Brennernordzulauf: Chance auf Kompromiss vertan? | BR24

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Brennernordzulauf: Gemischte Reaktionen

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Brennernordzulauf: Chance auf Kompromiss vertan?

Wie geht es weiter beim Streit um den Brennernordzulauf? Die Vertreter der 14 Bürgerinitiativen, die gegen eine neue Trasse sind, zeigen sich vom gestrigen Besuch von Verkehrsminister Scheuer enttäuscht.

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In einer ersten Reaktion äußerte sich Thomas Riedrich vom Verein Brennerdialog unzufrieden. Es sei eine Chance vertan worden, einen Kompromiss zu finden, so Riedrich. Ein Sprecher des Bürgerforums Inntal wertete die Demonstration zwar als Erfolg, zeigte sich von der anschließenden Besprechung mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) aber ebenfalls enttäuscht.

Die Vertreter der 14 Bürgerinitiativen, die gegen den Nordzulauf sind, wollen sich nun besprechen, wie sie weiter vorgehen wollen.

Rosenheims Oberbürgermeisterin optimistisch

Anders sieht es Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabi Bauer (CSU). Jetzt gelte es, Lösungen zu finden, so Bauer. "Fakt ist: Die Situation wird uns längerfristig beschäftigen und ich hoffe auf eine konstruktive Zusammenarbeit, so wie sie sich heute angedeutet hat", sagte Bauer.

Scheuer hält Neubautrasse für nötig

Die vielen Trassenvorschläge im Landkreis Rosenheim für den Brennernordzulauf sollen schneller als bisher geplant dezimiert werden. Bereits im Juli sollen nur mehr fünf Trassenvorschläge diskutiert werden, wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gestern Abend im Rosenheimer Landratsamt durchblicken ließ. Gleichzeitig ließ der Minister keinen Zweifel daran aufkommen, dass er eine Neubautrasse in der Region für nötig hält. Die Bestandsstrecke sei nach 2030 nicht mehr ausreichend.

Lärmschutz und Digitaltechnik

Vorangetrieben werden soll auch der Ausbau des Lärmschutzes an der Bestandsstrecke, die zudem mit moderner Digitaltechnik ausgerüstet werden soll. Die Bürgerinitiativen hatten sich insgesamt mehr erhofft.