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Bayern

Brenner-Nordzulauf: Mehr Lärmschutz an der Bestandsstrecke | BR24

© picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Lärmschutzwand wird errichtet (Symbolbild)

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    Brenner-Nordzulauf: Mehr Lärmschutz an der Bestandsstrecke

    Der Brenner-Nordzulauf könnte frühestens in 20 Jahren fertig sein. Jetzt geht es um den Lärmschutz entlang der bestehenden Bahnstrecke im Inntal. Die Deutsche Bahn informiert darüber, was für die Bestandsstrecke geplant ist.

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    Die Deutsche Bahn wird in Rosenheim bekannt geben, welcher Lärmschutz entlang der Bahnstrecke München-Rosenheim-Kiefersfelden vorgesehen ist. Der geplante Brenner-Nordzulauf – wenn er überhaupt gebaut wird – wird frühestens in 20 Jahren fertig sein. Deshalb gerät jetzt der Lärmschutz an der Bestandsstrecke im Inntal zunehmend in den Fokus.

    Verkehrsminister versprach mehr Lärmschutz

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte im Januar bei seinem Besuch in Rosenheim eine schnelle Umsetzung von mehr Lärmschutz entlang der bestehenden Bahnstrecke zwischen München, Rosenheim und Kiefersfelden zugesagt.

    Mit dem Basistunnel kommen mehr Güterzüge

    Die Bestandsstrecke im Inntal muss noch mindestens 20 Jahre ausreichen, sagte die Deutsche Bahn mit Blick auf den Brenner-Basistunnel, der bereits in acht Jahren eröffnet werden soll.

    Das Bundesverkehrsministerium erwartet dann mehr Güterzüge, und deswegen sollen die Ortsdurchfahrten im Inntal mit mehr Lärmschutz ausgestattet werden.

    Erste Maßnahmen sind nach Angaben der Bahn bereits im Jahr 2018 durchgeführt worden. Darüber will die Bahn am Mittwoch informieren. Außerdem wird der Leiter des DB-Lärmschutzbereiches, Alexander Pawlik, erläutern, welche Maßnahmen dieses Jahr und welche Schritte in den kommenden Jahren geplant sind.