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Breitenberg: Mehr Sicherheit durch besseren Lawinenschutz | BR24

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Spektakuläre Aktion gestern Nachmittag am Breitenberg bei Pfronten im Ostallgäu. Ein Hubschrauber transportierte zwölf große Baumstämme als Lawinenschutz in einen Hang unterhalb des Aggenstein.

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Breitenberg: Mehr Sicherheit durch besseren Lawinenschutz

Im Ostallgäu laufen die Vorbereitungen für den Winter. Am Breitenberg in Pfronten haben jetzt die Arbeiten für einen besseren Lawinenschutz begonnen. Bestimmte Veränderungen sollen Gleitschneelawinen verhindern.

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Böiger Wind, Wetter zwischen Sonne und Graupelschauer: Trotzdem ist am Breitenberg der Hubschrauber aufgetaucht. Zielsicher transportiert der Pilot die bis zu einer Tonne schweren Weißtannenstämme in den Steilhang unterhalb des Aggenstein. Der Grund: In der vergangenen Wintersaison musste ein Skilift am Breitenberg in Pfronten komplett gesperrt werden, zu groß war die Gefahr von Lawinenabgängen. Um diese Gefahr zu verringern, werden derzeit die neuen Lawinenverbauungen angebracht.

Lawinenbildung verhindern

Die Lawinenverbauung liegt auf dem Boden und sieht aus wie eine überdimensionierte Strickleiter oder eine Hängebrücke mit großen Lücken zwischen den Querstreben. Durch diese Konstruktion, die über Halterungen fest mit dem Berg verbunden wird, soll verhindert werden, dass sich Gleitschneelawinen bilden können.

Der Schnee, der vor allem am Anfang des Winters oft auf noch warmen Boden fällt, bekommt durch die gitterartige Konstruktion Halt, die Lawinengefahr wird geringer. Die Bauarbeiten dauern wahrscheinlich bis Ende November und kosten rund 70.000 Euro.