Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Breitenberg: Revision in luftiger Höhe | BR24

© BR/Alexander Brutscher

An der Hochalpbahn am Breitenberg in Pfronten findet derzeit die erste große Revision statt. Dabei kommt ein Hubschrauber zum Einsatz - und die Mitarbeiter dürfen hoch rauf in die Stützmasten.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

Breitenberg: Revision in luftiger Höhe

An der Hochalpbahn am Breitenberg in Pfronten steht die erste große Revision an. Alle 15 Jahre müssen unter anderem die Rollen an den Liftstützen abmontiert und ins Tal gebracht werden. Das geht nur mit Unterstützung aus der Luft.

Per Mail sharen
Teilen

Helm, Gurt und Karabinerhaken gehören zur Grundausstattung der Bergbahn-Mitarbeiter. Mehr als zehn Meter über dem Boden arbeiten sie auf den Stützen und bereiten die Rollen, über die das Seil der Sesselbahn läuft, für den Abtransport vor.

Abtransport per Hubschrauber

Mehrere Rollen zusammen bilden eine sogenannte Rollenbatterie, mit einem Gewicht zwischen 600 und 700 Kilo. Nach zwei Tagen Vorarbeit sind alle Rollen gelöst. Ein Hubschrauber fliegt die Batterien der ersten fünf von insgesamt zehn Liftstützen ins Tal. Viel Zeit bleibt dafür nicht, der Hubschrauber wird nach Minuten abgerechnet.

Kostspielige Sicherheit

Dazu kommen Schwierigkeiten durch die Temperaturen. Bereits gelöste Teile frieren über Nacht wieder an und müssen mit Hilfe von Seilwinden und sogar der Pistenraupe gelöst werden. Im Herbst oder im nächsten Frühjahr sind dann die Batterien der restlichen fünf Stützen an der Reihe. Keine günstige Aktion: Der aktuelle Einsatz hat die Bergbahn rund 100.000 Euro gekostet.

© BR/Brutscher

An der Hochalpbahn am Breitenberg in Pfronten steht die erste große Revision an. Alle 15 Jahre müssen unter anderem die Rollen an den Liftstützen abmontiert und ins Tal gebracht werden. Das geht nur mit Unterstützung aus der Luft.