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Brandstiftung nach Versicherungsabschluss - Mann muss in Haft | BR24

© picture alliance/rtn - radio tele nord

Löscharbeiten eines Bauernhofs (Symbolbild)

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    Brandstiftung nach Versicherungsabschluss - Mann muss in Haft

    Das Landgericht Memmingen hat einen Mann, der seine Versicherung betrügen wollte, zu über zwei Jahren Haft verurteilt. Er soll seine Mutter angestiftet haben, in seinem Bauernhof ein Feuer zu legen. Eine Frau wurde verletzt, ein Pferd starb.

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    Nach einer Brandstiftung mit einem Schaden von rund einer halben Million Euro sind ein Sohn und seine Mutter am Mittwoch vom Landgericht Memmingen verurteilt worden.

    Haftstrafe für Sohn, Bewährung für Mutter

    Der Sohn muss zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis, seine 79 Jahre alte Mutter kam nach Angaben eines Justizsprechers mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe wegen besonders schwerer Brandstiftung davon.

    Nach Versicherungsabschluss brannte der Bauernhof

    Laut Anklage hatten die Angeklagten vereinbart, dass die Seniorin im Februar 2019 den Bauernhof des Sohnes ansteckt. Der Mann hatte fünf Tage zuvor eine neue Feuerversicherung für das Anwesen abgeschlossen. Die Versicherung verweigerte allerdings wegen der Strafermittlungen die Auszahlung.

    Pferd starb in der Feuerhölle

    Der Hof war an eine Frau verpachtet, die ihre Tiere vor den Flammen in Sicherheit bringen musste, während das Dach des Stalles bereits einstürzte. Ein Pferd verendete bei dem Feuer, die Pächterin selbst wurde verletzt.

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