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Brandstiftung? Ex-Pächter der Freizeithalle Kulmbach vor Gericht | BR24

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Im April 2018 hat die Freizeithalle in Kulmbach gebrannt. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth ist überzeugt: Der Pächter hat das Feuer selbst gelegt.

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    Brandstiftung? Ex-Pächter der Freizeithalle Kulmbach vor Gericht

    Weil sie im April 2018 Feuer in der Freizeithalle in Kulmbach gelegt haben sollen, müssen sich vor dem Amtsgericht Bayreuth der frühere Pächter der Halle sowie ein mutmaßlicher Komplize verantworten.

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    Der ehemalige Pächter einer Freizeithalle in Kulmbach soll vor knapp zwei Jahren einen Brand in dem Gebäude gelegt haben, um an Geld der Versicherung zu kommen. Seit Dienstag (14.01.20) muss er sich vor dem Bayreuther Amtsgericht verantworten.

    Wegen Versicherungsbetrugs und Brandstiftung angeklagt

    Verantworten muss sich auch ein mutmaßlicher Komplize des Mannes. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern Brandstiftung und Versicherungsbetrug vor. Außerdem liegt gegen den früheren Pächter eine Anklage wegen versuchten Betrugs vor.

    Freizeithalle brennt vollständig aus

    Im April 2018 brannte die Halle "Am Goldenen Feld" komplett aus. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Der Schaden lag bei etwa drei Millionen Euro.

    Spürhund findet Brandbeschleuniger

    Schon kurz nach dem Brand waren in Kulmbach Gerüchte aufgekommen, dass das Feuer absichtlich gelegt worden sein könnte. Die Feuerwehr hatte vermutet, dass das Feuer in der Freizeithalle im April 2018 an mehreren Stellen gleichzeitig ausgebrochen sein könnte. Ein Brandmittelspürhund der Polizei hatte zudem an verschiedenen Stellen Brandbeschleuniger erschnuppert. In der Freizeithalle waren unter anderem eine Bowling-Bahn, ein Indoor-Spielplatz für Kinder und Gastronomie untergebracht.