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Brandstifter aus dem Landkreis Regen muss in Haft | BR24

© BR/Harald Mitterer

Der Angeklagte mit seiner Anwältin

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    Brandstifter aus dem Landkreis Regen muss in Haft

    Er hat einen Sachschaden von über 220.000 Euro angerichtet und Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Jetzt hat das Landgericht Deggendorf einen 24-jährigen Brandstifter zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

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    Der 24-jährige Mann aus dem Landkreis Regen, der wegen mehrfacher Brandstiftung angeklagt war, wurde vom Landgericht Deggendorf jetzt zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Das bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks.

    Sachschaden über 220.000 Euro

    Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Deggendorf soll der Beschuldigte erstmals im März 2019 in einer Scheune im Landkreis Regen Feuer gelegt haben. Ebenfalls im März 2019 soll der Beschuldigte in einem Sägewerk im Landkreis Regen Sägespäne in einem offenen Lagerbunker angezündet haben. Nur das schnelle Eingreifen von Zeugen verhinderte die komplette Zerstörung des Betriebs.

    Absichtlich Ölspuren gelegt

    Im April soll der 24-Jährige erneut in einer Scheune im Landkreis Regen Feuer gelegt haben. Auch diese brannte wieder komplett nieder. Des Weiteren soll er absichtlich zwei Ölspuren auf verschiedenen Straßen gezogen haben. Diese Taten wurden vom Landgericht nicht extra bestraft. Der Verurteilte bleibt in Untersuchungshaft. Sobald das Urteil rechtskräftig ist, kann er in Strafhaft überstellt werden.