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Feuerwehrauto im Einsatz

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    Brand in Umspannwerk: Zehntausende im Allgäu ohne Strom

    Nach einem Feuer in einem Umspannwerk bei Füssen waren zehntausende Menschen im Allgäu ohne Strom. In Füssen, Pfronten, Schwangau und anderen Ortschaften im Ostallgäu gingen für einige Stunden die Lichter aus.

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    Von
    • Werner Bader

    Wegen eines Brandes in einem Umspannwerk gingen am Samstagmorgen in Teilen des Allgäus Lichter und Elektrogeräte aus. Betroffen waren etwa die Orte Füssen, Pfronten und Schwangau mit zusammen rund 25.000 Einwohner. Hinzu kamen kleinere Ortschaften in der Region. Insgesamt waren laut Polizei mehrere zehntausend Menschen ohne Strom.

    Schuld war ein Trafo im Umspannwerk bei Füssen, der in Flammen stand. Vermutlich war ein technischer Defekt schuld an dem Brand. Eine automatische Brandmeldeanlage in dem Gebäude hatte am Samstagvormittag um 10.19 Uhr Alarm ausgelöst.

    Auch Verkehr in Mitleidenschaft

    Die Feuerwehren waren binnen weniger Minuten vor Ort. Insgesamt waren etwa 70 Mann bei im Einsatz. Nachdem der Strom abgeschaltet war, konnten sie das Feuer mit einem CO2-Löscher schnell in den Griff kriegen. Rauch und Flammen waren deutlich von außen zu sehen. Am Mittag gab die Feuerwehr Entwarnung, die Löscharbeiten waren beendet. Das Werk konnte langsam wieder ans Netz gehen.

    In der Folge des Stromausfalls wurde auch der Tunnel Reinertshof an der Autobahn 7 in beiden Richtungen gesperrt. Zu größeren Staus an der Umleitung kam es jedoch nicht.

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