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Nachlöscharbeiten beim Großbrand in einer Kunststoff-Firma in Stockstadt
© Ralf Hettler

Autoren

Michael Franz
Farsin Behnam
© Ralf Hettler

Nachlöscharbeiten beim Großbrand in einer Kunststoff-Firma in Stockstadt

Da der Mann zur Tatzeit an einer paranoiden Schizophrenie litt, wird es in dem Verfahren darum gehen, ob er in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden muss. Der ehemalige Mitarbeiter der Firma soll am 1. April 2018 auf dem Fabrikgelände einen Kartonstapel angezündet haben.

5,5 Millionen Euro Sachschaden

Das Feuer breitete sich auf mehrere Lagerhallen aus, die dadurch völlig zerstört wurden. Auch das darin lagernde Inventar war nicht mehr zu retten. Allein an den Gebäuden und dem Inventar belief sich der Schaden auf rund 5,5 Millionen Euro. Weil die Firma aber wegen des Brandes auch den Betrieb teilweise einstellen musste, entstand zusätzlich ein wirtschaftlicher Schaden von rund zwei Millionen Euro.

Weitere Brandstiftungen zugegeben

Bei seiner Festnahme räumte der Angeklagte nicht nur ein, für das Feuer in der Kunststoff-Fabrik verantwortlich zu sein. Er gab außerdem zu, weitere, kleinere Brände im Raum Alzenau vorsätzlich gelegt zu haben. Dabei seien Hochsitze sowie Wald- und Wiesenflächen sein Ziel gewesen.

Autoren

Michael Franz
Farsin Behnam

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 09.01.2019 - 06:00 Uhr