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Brand in Knetzgau: Polizei ermittelt weiter zur Ursache | BR24

© Michael Werner/Feuerwehr Hainert

Brand in Knetzgau

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    Brand in Knetzgau: Polizei ermittelt weiter zur Ursache

    Nach dem Brand in einem Wohnhaus in Hainert im Landkreis Haßberge laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur genauen Brandursache. Die Gerüchte, dass das Feuer beim Krapfen backen ausgebrochen sein könnte, weist die Feuerwehr zurück.

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    Von
    • Ansgar Nöth
    • Christiane Scherm

    Wieso ist das Feuer in dem Wohnhaus in Hainert, einem Ortsteil von Knetzgau im Landkreis Haßberge, vor knapp einer Woche ausgebrochen? Bislang sind sowohl die genaue Brandursache als auch die Schadenshöhe unklar, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken auf Nachfrage von BR24. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen übernommen. Das ist laut Polizei das übliche Vorgehen bei Brandfällen.

    Feuerwehr weist Gerüchte zu Brandursache zurück

    Die Ermittlungen in diesem Fall gestalten sich allerdings schwierig. Der eigentliche Brandort, eine Küche im Keller, sei stark beschädigt, so der Sprecher weiter. Der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr in Hainert, Sascha Pataky, war als Einsatzleiter vor Ort. Schon am Brand-Tag hatten Gerüchte im Ort und in den Medien die Runde gemacht. Es war die Rede davon, dass eine ältere Bewohnerin zusammen mit ihrer Enkeltochter Krapfen backen wollte und dabei das Feuer ausgelöst hatte. Diesen Gerüchten erteilt Pataky eine klare Absage. Was genau passiert ist, will nun die Polizei herausfinden.

    Seniorin mit Rauchgas-Vergiftung im Krankenhaus

    Die Seniorin wurde bei dem Brand leicht verletzt. Sie kam mit einer Rauchgas-Vergiftung in ein Krankenhaus. Ihre sechsjährige Enkelin konnte sich ins Freie retten und wurde nicht verletzt. Sie habe im Kindergarten gelernt, dass man bei einem Feuer das Haus verlassen müsse, berichtet Feuerwehrmann Pataky weiter. Das habe sie dann selbstverständlich getan.

    Schwierige Löscharbeiten für Feuerwehren

    Die Löscharbeiten an dem Wohnhaus hatten vier Stunden gedauert. Dichte Rauchentwicklung hatte die 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Knetzgau, Hainert, Westheim, Eschenau, Wonfurt und Haßfurt vor große Herausforderungen gestellt. Deswegen betont Pataky im Gespräch mit BR24 auch, dass die Zusammenarbeit zwischen den Wehren, mit Polizei und Rettungsdiensten vor Ort gut funktioniert habe.

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