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Brand in Kloster Rottenbuch – Schaden geht in die Millionen | BR24

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© Matthias Balk/dpa

Millionenschaden nach Brand in Rottenbuch

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Brand in Kloster Rottenbuch – Schaden geht in die Millionen

Eigentlich war die Renovierung des Klosters Rottenbuch fast abgeschlossen, am Dienstagabend dann der Schock: Ein Feuer zerstörte den Dachstuhl des denkmalgeschützten Gebäudes. Am Tag danach wird der immense Schaden sichtbar.

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Bei einem Großbrand im denkmalgeschützten Kloster Rottenbuch ist nach ersten Schätzungen der Polizei ein Millionenschaden entstanden. Die Löscharbeiten dauerten bis Mittwochmittag, wie ein Sprecher mitteilte. Verletzt wurde bei dem Feuer, das am Dienstagabend im Landkreis Weilheim-Schongau ausgebrochen war, niemand.

Möglicherweise hat ein Blitz das Feuer verursacht

Dem Sprecher zufolge wurde der Dachstuhl zerstört und das historische Gebäude bis zum Erdgeschoss von Löschwasser beschädigt. Mit Baggern und anderem schweren Gerät rissen die Einsatzkräfte am Mittwochnachmittag das zerstörte Stockwerk ab, weil das Haus möglicherweise einsturzgefährdet war. Die Spurensicherung am Brandort werde deswegen voraussichtlich mehrere Tage dauern, schätzte der Polizeisprecher. Vor dem Feuer sei ein Unwetter über die Region gezogen. Ob ein Blitzeinschlag den Brand verursacht hat, war zunächst unklar. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung gebe es bislang nicht.

Sanierung kostete rund 13 Millionen Euro

Der Dachstuhl des betroffenen Klosterteils war erst vor Kurzem fertig saniert worden. Bis Ende des Jahres sollte nach Angaben der Regens-Wagner-Stiftung die zweijährige Sanierung des gesamten Gebäudes für knapp 13 Millionen Euro abgeschlossen werden. Die Stiftung betreibt in dem Teil des Klosters mehrere Schulen. Während der Sanierungsarbeiten wurden die Klassen ausgelagert. Am Mittwoch fiel nach Angaben von Stiftungsvorstand Rainer Remmele der Unterricht an drei Schulen aus, damit Schulbusse und Autos nicht die Zufahrtswege der Einsatzkräfte blockierten.

Feuerwehr bekam Unterstützung

Die mehr als 300 Einsatzkräfte wurden in der Nacht bei den Löscharbeiten von Landwirten und Unternehmern aus dem Ort unterstützt, die mit Betonmischern und Gülleanhängern Löschwasser an den Brandort brachten.

Historisches Brauhaus wurde beschädigt

Das vom Brand beschädigte Gebäude war in den Jahren 1750 bis 1753 als Brauhaus des Klosters Rottenbuch gebaut worden. Seit den 1960er Jahren werden die Räume von schulischen Einrichtungen genutzt. Zunächst waren Nonnen des Don-Bosco-Ordens für die Einrichtung zuständig. 2010 übernahm die Regens-Wagner-Stiftung die Schulen. In dem betroffenen Gebäudeteil sind eine Fachakademie für Sozialpädagogik und eine Berufsfachschule für Kinderpflege untergebracht. Dort lernen nach Angaben der Stiftung 362 Schüler und arbeiten 48 Lehrer.

© BR /Lorenz Storch

Der ausgebrannte Dachstuhl von Kloster Rottenbuch