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Kloster Rottenbuch am 19.09.2018 nach dem Brand.
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Lorenz Storch
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Kloster Rottenbuch am 19.09.2018 nach dem Brand.

Von Einsturzgefahr des gesamten Gebäudes ist inzwischen nicht mehr die Rede.

Bei dem Brand gestern Abend wurde niemand verletzt. Der Schulbetrieb im betroffenen Gebäude war wegen Renovierungsarbeiten ausgelagert, die kurz vor dem Abschluss standen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, ein Blitzschlag wird nicht ausgeschlossen, ebenso wenig aber auch ein Zusammenhang mit den Arbeiten im Gebäude.

Feuerwehr beim Löschen

Feuerwehr beim Löschen

Schule für 360 Schüler

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1750-53 als Bräuhaus des nahen Klosters Rottenbuch errichtet, die Brauerei wurde 1928 stillgelegt. Inzwischen gehört der Komplex den kirchlichen Regens-Wagner-Stiftungen, In dem vom Brand betroffenen Gebäude befinden sich zwei Schulen mit insgesamt 360 Schülern: die Fachakademie für Sozialpädagogik und die Berufsfachschule für Kinderpflege. Zudem eine Kapelle, die Verwaltung sowie Küche und Hauswirtschaft.

Renovierungen für 13 Millionen Euro kurz vor Abschluss

Seit zwei Jahren wird das Gebäude nach Angaben der Stiftungen aufwändig für rund 13 Millionen Euro renoviert. Der Unterricht ist in der Renovierungsphase ausgelagert in die Grundschule Rottenbuch, die Grundschule Böbing sowie in andere Häuser auf dem Areal von Regens Wagner Rottenbuch.

Im November sollten die ersten Klassen in das frisch renovierte Gebäude einziehen, der gesamte Umzug der beiden Schulen sollte im Januar stattfinden. Wie der Schulbetrieb nun weitergeht, ist derzeit noch offen.

Unterrichtsausfall wegen Löscharbeiten

Die ebenfalls im Klosterkomplex befindliche Don Bosco Schule, wo geistig behinderte Kinder und Jugendliche Betreuung und Förderung erhalten, ist vom Brand nicht betroffen, der Unterreicht war heute allerdings wegen der Behinderungen durch die Löscharbeiten ausgefallen.