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Brand bei SKF in Schweinfurt: Funkenbildung war schuld | BR24

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Nach dem Brand im Oktober in einer Schweinfurter Kugellagerfabrik, steht nun die Ursache fest. Wie das Unternehmen SKF mitteilt, hat wohl Funkenbildung in einer Schleifmaschine das Feuer verursacht.

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Brand bei SKF in Schweinfurt: Funkenbildung war schuld

Nach dem Brand im Oktober in einer Schweinfurter Kugellagerfabrik, steht nun die Ursache fest. Wie das Unternehmen SKF mitteilt, hat wohl Funkenbildung in einer Schleifmaschine das Feuer verursacht.

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Nachdem es am 22.10.19 im Werk 3 der SKF GmbH in Schweinfurt gebrannt hatte, ist nun die Ursache für das Feuer geklärt. Es könne davon ausgegangen werden, dass Funkenbildung in einer Schleifmaschine den Brand auslöste, heißt es heute vom Unternehmen. Diese Funken seien glühend in einen Abluftkanal geraten und haben dort brennbare Ablagerungen entzündet.

Den Brandschwerpunkt konnten die Gutachter dort ausmachen, wo das Abluftrohr der Schleifmaschine in den Abluftkanal eingeführt war. Durch die Sogwirkung soll sich das Feuer dann in den Keller und auf die Maschinen ausgeweitet haben. Der entstandene Schaden gehe in die Millionenhöhe, heißt es von SKF. Laut Pressemitteilung laufe der Produktionsbetrieb mittlerweile wieder fast normal, die Reinigungsarbeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

300 Mitarbeiter von SKF wurden untersucht

Nach dem Großfeuer mussten mehr als 300 Mitarbeiter mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen untersucht werden. Weil bei dem Brand auch Öl ausgetreten ist, hat es stark geraucht und die betroffenen Gebäude mussten evakuiert werden. Betroffen waren etwa 500 Menschen. Danach musste die Feuerwehr die Gebäude lüften.