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Branchentreff zur Zukunft der Wasserstofftechnologie | BR24

© dpa-Bildfunk/Patrick Pleul

Mit Wasserstoff können auch Fahrzeuge fahren

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    Branchentreff zur Zukunft der Wasserstofftechnologie

    Wasserstoff ist die Nummer 1 im Periodensystem und das häufigste Element im Universum. Es ist ein flüchtiges Gas, das Wirtschaft und Wissenschaft sich zunutze machen wollen. Die Energie der Zukunft ist nun Thema bei einem Wasserstoff-Gipfel.

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    Wasser besteht aus zwei Elementen: Aus Wasserstoff und Sauerstoff. Chemisch ausgedrückt heißt das H2O. Tritt Wasserstoff allein auf, ist er nicht flüssig, sondern ein farbloses Gas. Bei der Energiewende setzen Politik und Wissenschaft auf genau dieses Gas.

    Weg von fossilen Brennstoffen

    Mit einer nationalen Wasserstoffstrategie will die Bundesregierung in Zukunft weg von fossilen Brennstoffen hin zur umwelt- und klimaschonenden Energieversorgung. "Wasserstoff bekommt hier eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung und Vollendung der Energiewende", heißt es in dem Strategiepapier.

    Digitaler Branchentreff: NürnbergMesse lädt zum Wasserstoffgipfel

    Die NürnbergMesse hat deshalb Vertreter aus Forschung, Politik und Wirtschaft zum Wasserstoff-Gipfel eingeladen. Aufgrund der aktuellen Bedingungen kann die Veranstaltung nur virtuell stattfinden. Am Vormittag wird Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) für seine Rede aus München zugeschaltet. Anschließend wird es in einer Diskussion um die "Nationale Wasserstoffstrategie" gehen.

    Grüner Wasserstoff für die Energiewende

    Um Wasserstoff aus Wasser gewinnen zu können, braucht man bei der Elektrolyse Strom. Kommt dieser bei dem Verfahren aus erneuerbaren Energien, etwa von Solar- oder Windkraftanlagen, ist die Rede von "grünem Wasserstoff“. In Bayern wird allerdings nicht genug Strom durch erneuerbare Energien für den Bedarf erzeugt, lautete die Kritik.

    Bayern hat eigene Wasserstoffstrategie

    Denn der Freistaat Bayern will bei dieser Technologie mitmischen: So hatte Wirtschaftsminister Aiwanger (FW) im Mai dieses Jahres die Wasserstoffstrategie für den Freistaat vorgestellt. Dazu gehört unter anderem, dass die Universitäten in Erlangen-Nürnberg und München intensiv in dem Bereich zusammenarbeiten. Im September 2019 hatte die Staatsregierung zudem das Zentrum.Wasserstoff (H2.B) in Nürnberg gegründet und ein Wasserstoff-Bündnis mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Leben gerufen.

    Chancen auch für Franken

    Der Geschäftsführer der NürnbergMesse, Roland Fleck, sieht dabei auch Chancen für Franken: In der Metropolregion gebe es eine starke Industrie im Bereich Kraftfahrzeuge mit etwa 100.000 Beschäftigen. Hinzu kämen 70.000 Beschäftigte im Energiebereich. "Das heißt, da ist eine industrielle Basis, die sehr aufnahmefähig ist und die mit dieser Wasserstofftechnologie im besten Sinne des Wortes auch etwas anfangen kann“, erklärte Fleck im Vorfeld des Wasserstoff-Gipfels.

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