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Regelbetrieb in Kitas in Bayern ab 1. September geplant | BR24

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Bayerns Sozialministerin Trautner hat für die Kindertagesstätten ab September eine Rückkehr zum Regelbetrieb in Ausssicht gestellt , sofern das Infektionsgeschehen dies zulasse.

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Regelbetrieb in Kitas in Bayern ab 1. September geplant

Krippen, Kindergärten und Horte in Bayern sollen am 1. September wieder zum Regelbetrieb zurückkehren - wenn es die Corona-Lage zulässt. Außerdem beschloss das bayerische Kabinett, ein Pandemie-Zentrallager einzurichten. Der Ticker zum Nachlesen.

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13.45 Uhr: Leitfaden für Umgang mit erkälteten Kindern

Bisher dürfen Kinder mit einem leichten Schnupfen nicht in die Kindergärten und Krippen. Bis September soll dazu Trautner zufolge eine neue Handreichung entstehen, in welchen Fällen Kinder nach Hause geschickt werden sollen und wann sie bleiben dürfen. Die Ministerin betonte, man wolle hier ein Augenmaß: "Weil sonst wären wahrscheinlich ab Herbst die Kindergärten zur Hälfte leer, wenn alle wieder erkältet sind."

13.32 Uhr: Drei Stufen für Betreuungseinrichtungen

Das Konzept zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs sieht laut Trautner verschiedene Stufen vor, falls sich das Infektionsgeschehen verschlechtern sollte. Stufe 1 ist der Regelbetrieb bei stabilem Infektionsgeschehen. Bei steigenden Corona-Zahlen sollen Einschränkungen vorrangig lokal beziehungsweise regional begrenzt erfolgen. Dabei soll nach Angaben der Staatskanzlei ein eingeschränkter Betrieb mit reduzierten Gruppengrößen möglich bleiben. Bei einer starken Verschlechterung des Infektionsgeschehens soll Stufe 3 greifen: Dann soll eine Notbetreuung in einer Art "Baukastensystem" in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsgeschehen angeboten werden.

13.26 Uhr: Regelbetrieb in Kitas geplant

Die Krippen, Kindergärten und Horte in Bayern sollen zum 1. September wieder ihren Regelbetrieb aufnehmen - wenn es die Infektionslage in Bayern zulässt. Das kündigte Familienministerin Trautner an. Wie für die Schulen gibt es auch für die Kinderbetreuungseinrichtungen ein Drei-Stufen-Modell - je nach Infektionsgeschehen.

13.20 Uhr: Bayern richtet Pandemie-Zentrallager ein

Das Kabinett beschloss die Einrichtung eines bayerischen Pandemie-Zentrallagers. Darin soll laut von Gesundheitsministerin Melanie Huml wichtiges Material für einen Zeitraum von sechs Monaten bereitgehalten werden - von OP-Masken über Handschuhe bis hin zur Schutzbrillen. Damit solle der Freistaat für eine mögliche zweite Corona-Welle gerüstet sein.

Nach Angaben der Staatskanzlei soll das Lager Schutzausrüstung im Wert von rund 300 Mio. Euro enthalten: Dazu zählen 42,6 Millionen OP-Masken, 12,6 Millionen Pflege- und OP-Kittel, 3,6 Millionen Schutzanzüge verschiedener Schutzstufen, 190 Millionen Infektionshandschuhe sowie 750.000 Augenschutzbrillen.

13.12 Uhr: Gerichtsverfahren bestätigen bayerische Maßnahmen

Die Corona-Maßnahmen der Staatsregierung wurden nach Angaben des Staatskanzleichefs zuletzt durch mehrere Gerichtsentscheidungen gestützt. Seit 14. Juli seien vier Entscheidungen gefallen, bei denen die Linien und Verordnungen der Staatsregierung der gerichtlichen Überprüfung standgehalten hätten. Darunter seien zwei Entscheidungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zu Bars und Kneipen gewesen - also der Unterscheidung zwischen Schankwirtschaften, die noch geschlossen bleiben müssen, und Speiselokalen, die wieder offen sind. Bei zwei anderen Entscheidungen sei es um den 1,5-Meter-Abstand in der Gastronomie und die Personenbeschränkung bei Feiern gegangen.

13.07 Uhr: Corona-Lage weiter "stabil"

Laut Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) ist das Corona-Infektionsgeschehen in Bayern "erfreulicherweise" weiterhin stabil. Die Anzahl der Tests sei stark ausgeweitet worden. 0,4 bis 0,6 Prozent der Tests sei positiv - Anfang Mai habe dieser Anteil noch etwa 6 Prozent betragen. Neue Todesfälle seien in den vergangenen Tagen nicht hinzugekommen. Aus den Senioreneinrichtungen habe sich das Infektionsgeschehen zurückgezogen.

10.52 Uhr: Pressekonferenz live bei BR24

Über die wichtigsten Ergebnisse der Kabinettssitzung informieren im Anschluss Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Carolina Trautner (alle CSU).

BR24 zeigt die Pressekonferenz ab ca. 13 Uhr im Livestream.

10.27 Uhr: Wie geht es weiter für Kita-Kinder mit Schnupfen?

Mit Spannung erwartet werden mögliche Informationen darüber, wie ab Herbst mit Kindern umgegangen wird, die einen leichten Schnupfen haben. Derzeit dürfen Kinder auch bei leichten Erkältungssymptomen nicht in ihre Betreuungseinrichtung. Eltern befürchten daher, dass sie im Herbst ihre Kinder wochenlang nicht in die Kita schicken können, selbst wenn die Corona-Lage stabil sein sollte.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) und Sozialministerin Trautner kündigten vergangene Woche nach einem Gespräch mit Ärzten an, dass es zeitnah einen leicht verständlichen Leitfaden für den Umgang mit möglichen Krankheitssymptomen geben werde. "Wir alle wissen, wie häufig Kinder gerade im Winter an üblichen Erkältungskrankheiten leiden", sagte Huml dazu. "Daher werden Experten nun Kriterien erarbeiten, in welchen Fällen Kinder trotzdem die Kita besuchen können – und wann nicht. Das hilft sowohl den Eltern als auch den Kinderärzten und dem Kita-Personal." Der Leitfaden solle laut Huml noch im Juli erarbeitet werden. Ob es dazu aber schon heute erste Informationen gibt, ist unklar.

10.15 Uhr: Vorletzte Kabinettssitzung vor der Sommerpause

Auch bei der vorletzten Sitzung des bayerischen Kabinetts vor der Sommerpause steht die Corona-Krise wieder im Mittelpunkt. Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) will dem Ministerrat dabei ihr Konzept für die Kinderbetreuung in Krippen, Kindergärten und Horten in Corona-Zeiten vorstellen. Derzeit befinden sich die Einrichtungen in einem "eingeschränkten Regelbetrieb". Für die Schulen im Freistaat hatte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) schon vor Wochen mehrere Szenarien vorgestellt, wie der Unterricht nach den Sommerferien aussehen könnte - je nachdem, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt.

Außerdem berät das Kabinett laut Staatskanzlei über die Einrichtung eines Vorratslagers für medizinische Ausrüstung wie Masken und Desinfektionsmittel - als Ergänzung zu entsprechenden Plänen auf Bundesebene.

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