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BR24Live: Kabinett berät über Corona-Impfstrategie

Erstmals nimmt Klaus Holetschek als neuer bayerischer Gesundheitsminister an der Kabinettsschalte teil. Der CSU-Mann will die Impfstrategie "flexibel, spontan und unkonventionell" umsetzen. BR24 überträgt die Pressekonferenz jetzt live.

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Von
  • Achim Wendler

Eine Schonfrist hat Klaus Holetschek nicht: Schon als Staatssekretär war er mehr oder weniger verantwortlich für die Corona-Bekämpfung, konnte sich aber im Hintergrund halten. Jetzt muss Holetschek an vorderster Stelle dafür sorgen, dass Bayern rechtzeitig den Impf-Turbo einschaltet.

Und: Holetschek muss sich und seine Politik sichtbar machen – das ist Teil der Jobbeschreibung. Heute wird der CSU-Politiker nach der Schalte des Kabinetts erstmals neben Ministerpräsident Markus Söder und Kultusminister Michael Piazolo stehen und die Corona-Strategie als Minister vertreten.

BR24 überträgt die Pressekonferenz nach der Kabinettsschalte ab 13 Uhr live.

400 Tage bis zur Herdenimmunität

"Flexibel, spontan und unkonventionell" will Holetschek seine Aufgabe angehen. Seine erste Idee heißt "Impfbusse". Um jene zu erreichen, "die nicht mehr mobil sind", sollen Busse sie daheim abholen und zum Impfen bringen.

Stand jetzt sollen in Bayern demnächst jeden Tag 38.000 Menschen geimpft werden. Rein rechnerisch hieße das, es würde rund vierhundert Tage dauern, bis Bayern Herdenimmunität erreicht hätte, also bis gut 60 Prozent der Bevölkerung zweimal geimpft wären.

SPD: 38.000 tägliche Impfungen "nicht ausreichend"

Deshalb hält SPD-Gesundheitsexpertin Ruth Waldmann 38.000 tägliche Impfungen für "nicht ausreichend". Die Landtagsabgeordnete und ihre Fraktion fordern, Ärzte, die in den Impfzentren arbeiten, müssten sogenannte "Beamte im haftungsrechtlichen Sinn" sein. Sie müssten dann nicht haften, wenn es bei einer Impfung eine Panne gäbe oder allergische Reaktionen. Sondern haften sollte laut Waldmann der Freistaat.

Piazolo äußert sich zum Schulbetrieb

Kultusminister Piazolo wird sich zum digitalen Schulbetrieb nach dem Ferienende äußern. Zuletzt stand der Freie-Wähler-Politiker unter Druck, weil es immer wieder Ausfälle bei der Lernplattform Mebis gab. Am Montag, dem ersten Schultag nach den Ferien, lief Mebis jedoch ohne größere Probleme.

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