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Schüler sollen Masken erhalten - Keine Pflicht | BR24

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Geteilte Klassen, keine Gruppenarbeiten und spezielle Regelungen für Schüler mit Vorerkrankungen: Kultusminister Michael Piazolo über die geplanten Hygienemaßnahmen an Schulen.

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Schüler sollen Masken erhalten - Keine Pflicht

Für die Abschlussklassen geht es nach mehrwöchiger Corona-Pause am Montag wieder an die Schulen. Laut Kultusminister Piazolo sollen Schülern Masken zur Verfügung gestellt werden. Eine Maskenpflicht soll es nicht geben. Der Ticker zum Nachlesen.

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11.10 Uhr: Piazolo: Kinder brauchen Kinder

Der Minister hofft, dass schon bald auch jüngere Schüler wider zurück an Schulen können. Dabei gehe es nicht nur um die Unterrichtsversorgung, sondern auch um die Tatsache, dass Kinder andere Kinder benötigten. Gerade Jüngere vermissten es, ihre Freunde treffen zu können.

11.05 Uhr: Probleme bei Schulplattform Mebis

Piazolo räumt Defizite bei der Lernplattform Mebis ein, die oft überlastet ist. Man versuche, die Herausforderungen zu meistern. Die Serverkapazitäten seien bereits hochgefahren worden. Er rief Eltern und Schüler auf, bei einer möglichen Überlastung von Mebis, es "einfach ein wenig später" noch einmal zu versuchen.

Der Minister verweis darauf, dass es noch weitere Bildungsangebote gebe, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk.

11.02 Uhr: Chancengerechtigkeit soll möglichst hoch sein

Der Minister sieht die Gefahr, dass die Chancengerechtigkeit im Moment leidet. Daher bemühe er sich, hier gegenzusteuern. Die Chancengerechtigkeit solle möglichst hoch sein. Wenn die Schüler irgendwann wieder zurück an die Schulen kommen, werde man eine Bestandsaufnahme machen und dann überlegen, wie eventuelle Defizite ausgeglichen werden können.

10.56 Uhr: Schüler sollen Masken erhalten - keine Pflicht

An den Schulen wurden dem Minister zufolge bewusst Bedingungen geschaffen, dass der nötige Abstand eingehalten werden kann. Masken seien in den Schulen zwar in ganz bestimmten Situationen angemessen. Ein Unterricht mit Masken sei aber kaum durchführbar. Laut Piazolo soll den Schülern eine Maske zur Verfügung gestellt werden, sofern sie keine haben.

Alles zum Thema Maskenpflicht finden Sie hier.

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Unter besonderen Hygieneregeln und nur in den wichtigsten Fächern soll für die Abschlussklassen am Montag der Unterricht beginnen.

10.51 Uhr: Piazolo: Druck nicht zu groß werden lassen

Der Minister appelliert an die Eltern, ihren Kindern einerseits "Bildung mitzugeben", auf der anderen Seite aber den Druck nicht zu groß werden zu lassen.

10.49 Uhr: Konzepte für die Zukunft werden erarbeitet

Auch nach der Rückkehr aller Schüler werde es nicht möglich sein, dass sich alle Schüler gleichzeitig an den Schulen aufhalten. Dafür müssten nun Regelungen entwickelt werden. Möglich sei eine Schichtung nach Wochen oder nach Tagen.

10.45 Uhr: Grundlage für Wideraufnahme des Unterrichts schaffen

Beim "Lernen zuhause" sollen laut Piazolo die Grundlagen für die Wiederaufname des Unterrichts geschaffen werden. Piazolo geht davon aus, dass auch das nächste Schuljahr wohl kein normales wird.

10.42 Uhr: Termine für Abschlussprüfungen bleiben

Es bleibt bei den bisher geplanten Terminen für die Abschlussprüfungen: Abitur ab dem 20. Mai, Prüfungen an Mittelschulen ab 6. Juni, Realschulen ab 30. Juni.

10.40 Uhr: Regelungen für Lehrer mit Vorerkrankungen

Lehrer mit Vorerkrankungen werden dem Minister zufolge nach Vorlage eines Attests von der Pflicht zum Präsenzunterricht befreit. Die über 60-Jährigen würden derzeit nicht benötigt, sie könnten aber freiwillig unterrichten.

10.38 Uhr: Besondere Sitzordnung geplant

In den Schulen soll es - wie angekündigt - eine besondere Sitzordnung geben. Die Schüler werden laut Piazolo an Einzeltischen sitzen, nach jeder Seite müssen Abstände von 1,5 Metern eingehalten werden. Die Abschlussklassen würden geteilt und in einer Gruppenstärke von zehn bis 15 Kindern unterrichtet. Gruppenarbeit werde es nicht geben.

10.35 Uhr: Alle Schüler sollen wieder in die Schulen kommen

Ziel ist es laut Piazolo in diesem Schuljahr alle Schülerinnen und Schüler "wieder in die Schule zu bekommen". Das werde aber kein normaler Vollunterricht sein wie vor der Corona-Krise. Möglicherweise werde abwechselnd oder zeitversetzt unterrichtet.

10.33 Uhr: Piazolo: Keine schnelle Rückkehr in die Normalität

Kultusminister Piazolo mahnt, die Corona-Pandemie müsse weiter ernst genommen werden. Gesundheit stehe an erster Stelle. Deshalb werde es auch keine schnelle Rückkehr in die Normalität geben. Nach dem Unterricht zuhause beginne am Montag ein "schulischer Mischbetrieb". 14 Prozent der Schüler kehrten am Montag wieder in die Schule zurück: "Diejenigen, die vor Prüfungen stehen." Am 11. Mai sollen laut Piazolo dann die Klassen wieder in die Schulen zurückkehren, die im nächsten Jahr ihren Abschluss machen.

10.15 Uhr: Piazolo erläutert Regelungen

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) erläutert heute bei einer Pressekonferenz, wie der erste Schritt der Schulöffnung konkret aussehen soll. Laut Ministerium informiert er über Regelungen zum Infektionsschutz, zum Unterricht sowie zu noch ausstehenden Leistungsnachweisen.

BR24 überträgt die Pressekonferenz ab 10.25 Uhr im Livestream.

10.07 Uhr: Infektionsschutz an den Schulen

Das Kultusministerium hat für die Öffnung der Schulen genaue Infektionsschutzmaßnahmen vorgeschrieben. Klassen sollen geteilt werden: In Förderschulen dürfen maximal 9 Schüler in einer Klasse sein, in den übrigen Schulen höchstens 15 Kinder. Alle sollen an Einzeltischen sitzen, es gilt eine frontale Sitzordnung und ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern. Partner- und Gruppenarbeit darf es nicht geben. Die Klassenräume sollen nach jeder Schulstunde mindestens fünf Minuten durchgelüftet werden.

Die Pausen sollen die Schüler im Klassenzimmer oder nach Gruppen zeitversetzt verbringen - unter strenger Aufsicht. Gegebenenfalls soll es an den Schulen auch einen zeitlich versetzten Unterrichtsbeginn oder "Schichtbetrieb" geben.

10.00 Uhr: Schulen in Bayern seit 16. März geschlossen

Als erstes Bundesland beschloss Bayern am 13. März wegen der Corona-Krise alle Schulen, Krippen, Kindergärten und Horte zu schließen. Seit 16. März lernen Schüler im Freistaat ausschließlich zu Hause. Zumindest die Abschlussklassen sollen am Montag nach sechswöchiger Unterbrechung wieder zur Schule gehen. Das betrifft laut Kultusministerium alle weiterführende und berufliche Schulen: Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen, Gymnasien, Förderschulen, FOS7BOS, Berufs- und Berufsfachschulen, Fachakademien und Fachschulen.

Den Schülern soll nach Ministeriumsangaben so "die Fortsetzung der unterrichtlichen Prüfungsvorbereitung" ermöglicht werden. Auch sollten "die durch die aktuelle Lage hervorgerufenen Beeinträchtigungen für sie so gering wie möglich" gehalten werden. Für Schüler aller anderen Jahrgangsstufen heißt es vorerst weiterhin: "Lernen zuhause". Frühestens am 11. Mai könnten weitere Kinder und Jugendlich zurück an die Schulen - jene aus den sogenannten Anschlussklassen, die im nächsten Schuljahr ihren Abschluss machen.

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Ab 27.April beginnt für alle Abschlussklassen der weiterführenden Schulen wieder der Unterricht. Allerdings unter besonderen Hygiene-Bedingungen und unter Umständen mit einem abgeänderten Stundenplan.

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