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Bayern erlaubt private Feiern mit bis zu 200 Gästen | BR24

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Mehr Gäste auf privaten Feiern, Öffnung der Innenbereiche in Freizeiteinrichtungen - das bayerische Kabinett hat weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen.

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Bayern erlaubt private Feiern mit bis zu 200 Gästen

Zu privaten Feiern in Bayern dürfen ab Mittwoch 100 Menschen im Innenbereich und 200 im Freien kommen. Das beschloss das Kabinett. Fußballteams dürfen wieder trainieren, Indoorattraktionen öffnen, Flusskreuzfahrten starten. Der Ticker zum Nachlesen.

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  • Die neuen Corona-Regeln im Überblick finden Sie hier.

12.50 Uhr: Keine Änderung bei Kulturveranstaltungen

Die maximale Besucherzahl bei Kulturveranstaltungen (100 in Innenräumen und 200 im Freien) bleibt nach Angaben von Staatskanzleichef Herrmann vorerst unverändert.

12.40 Uhr: Kein Zeitplan für Schankwirtschaften und Clubs

Einen zeitliche Perspektive für Bars, Clubs und Diskotheken nannte Herrmann nicht. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte für Schankwirtschaften eigentlich eine Lösung bis Anfang Juli in Aussicht gestellt, war aber auf den Widerstand von Ministerpräsident Söder gestoßen. Herrmann versicherte, das Kabinett sei sich über die heutigen Entscheidungen einig gewesen. In Schankwirtschaften gebe es eine Kombinationen von Faktoren, die problematisch seien: Die Enge, Alkohol und möglicherweise Lüftungsproblemen in einem kleinen Raum. "Deshalb sind wir da sehr zurückhaltend."

12.35 Uhr: Doppelte Teilnehmerzahl bei Feiern auch in der Gastronomie

Finden private Feiern, Vereinsversammlungen oder Tagungen in gastronomischen Betrieben statt, gelten laut Staatskanzlei ebenfalls die neuen verdoppelten maximalen Teilnehmerzahlen.

12.20 Uhr: Bars und Clubs bleiben zu

Schankwirtschaften, Clubs und Discos müssen aber weiter geschlossen bleiben. Hier gebe es noch keine Veränderungen, sagte Herrmann. Bayern wolle weiter vorsichtig und umsichtig bleiben.

12.16 Uhr: Fußballteams dürfen wieder trainieren

Im Sport werden kontaktfreie Wettkämpfe in Sporthallen wieder ermöglicht, wie Herrmann ankündigte. Zudem werde Training auch bei Körperkontakt ermöglicht, also beispielsweise für Fußballmannschaften. Bei Kampfsport gelte eine maximale Gruppengröße von fünf Personen.

12.14 Uhr: Flusskreuzfahrten wieder möglich

Flusskreuzfahrten in Bayern werden laut Staatskanzleichef Herrmann wieder möglich. Flusskreuzfahrtschiffe würden nun behandelt wie Hotels. Auf Ausflugsschiffen sollen die gleichen Regeln gelten wie in Bussen und Bahnen: Der Mindestabstand zwischen Gästen sei nicht mehr zwingend, "die Masken und die anderen Hygieneauflagen bleiben verpflichtend", sagte der CSU-Politiker.

12.12 Uhr: Freizeiteinrichtungen dürfen Innenbereiche öffnen

Eine weitere Lockerung gibt es für Freizeiteinrichtungen: Sie dürfen nun unter Einhaltung von Hygieneregeln auch Innenbereiche öffnen, wie Herrmann sagte. Das gelte auch für Tierparks und Botanische Gärten. Laut Staatskanzlei können somit auch Indoorspielplätze, Spielscheunen und Escape-Rooms wieder Besuche empfangen. Die Regelung gelte ab Mittwoch.

12.10 Uhr: Veranstaltungen mit doppelt so vielen Teilnehmern

Zwar bleibt Bayern laut Herrmann bei seinem vorsichtigen Kurs in der Corona-Krise, dennoch seien "kleinere Erleichterungen" beschlossen worden. Zu private Veranstaltungen - wie Vereinssitzungen, Hochzeits- und Geburtstagsfeiern - dürfen künftig nach Angaben des Staatskanzleichefs doppelt so viele Teilnehmer kommen wie bisher: also 100 in Innenräumen und 200 im Freien. Das gelte auch für Tagungen.

12.07 Uhr: "Stabiles Infektionsgeschehen in Bayern"

Das Corona-Infektionsgeschehen in Bayern ist laut Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) stabil. In 30 Landkreisen und kreisfreien Städten seien in den den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen nachgewiesen worden, sagte Herrmann zu Beginn der Pressekonferenz. Allerdings gebe es weiterhin rund 800 aktiv Infizierte in Bayern, die Zahl gehe nicht signifikant nach unten. Seit Montag seien 51 Neuinfektionen nachgewiesen worden, sechs Todesfälle seien hinzugekommen. "Wir sind mitten in Pandemie, das Virus ist nicht besiegt", betonte er.

11.45 Uhr: Söder: "Bayern bleibt vorsichtiger als andere"

Die Staatsregierung will in der Corona-Krise weiterhin nur langsam lockern. "Bayern bleibt vorsichtiger als andere", twitterte Ministerpräsident Söder am Rande der Kabinettssitzung und warnte: "Corona legt weltweit überall weiter zu." Es gelte, achtsam zu bleiben. Bayern halte daher an der Maskenpflicht fest, erhöhe Testkapazitäten und verfolge örtliche Infektionen genau.

10.49 Uhr: Pressekonferenz im Livestream

Über die wichtigsten Entscheidungen der Beratungen informieren im Anschluss an die Sitzung Staatskanzleichef Florian Herrmann, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (beide CSU) und Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler).

BR24 zeigt die Pressekonferenz ab ca. 12 Uhr im Livestream.

10.40 Uhr: Beratungen über Fleischproduktion

Ein Schwerpunkt der Kabinettssitzung soll heute die Fleischerzeugung sein - die Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen hatten eine bundesweite Debatte über große Fleischfabriken ausgelöst. Ministerpräsident Söder hatte bereits am Wochenende in einer Videobotschaft für kleinere Landwirtschaftsbetriebe geworben - anstelle einer industriellen Landwirtschaft: "Warum setzen wir nicht mehr in Deutschland auf die kleineren Betriebe und unterstützen sie, als die großen Agrarfabriken zu haben?"

Ein Weg in die Zukunft könnte "Agrar-Ökologie statt Agrar-Kapitalismus" sein. Die Landwirte müssten mehr Möglichkeiten bekommen, ihre Ställe und das Tierwohl zu organisieren und trotzdem wirtschaftlich zu bleiben. "Das ist unser bayerischer Weg, vielleicht kann es auch ein Weg in Deutschland sein." Viele Bürger seien auch bereit, dafür mehr Geld auszugeben.

10.27 Uhr: Söder will Hilfen für Zulieferbranche

Im Vorfeld der Kabinettssitzung hatte Söder angekündigt, Bayern wolle bei den Hilfen für die Zulieferbranche nachjustieren - angesichts der schwierigen Lage in den USA. Da alle großen Branchen wie die Automobilwirtschaft sowie die Luft- und Raumfahrt an den weltweiten Exportketten hingen, müssten die Hilfen gerade für Zulieferer beschleunigt werden, sagte Söder am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung. Darum werde sich die Staatsregierung kümmern.

10.12 Uhr: Gibt es neue Lockerungen?

Wer bei der vorigen Kabinettssitzung vor einer Woche auf weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen gehofft hatte, wurde enttäuscht. Lediglich eine Änderung wurde beschlossen: Die Maskenpflicht im Kino- und Theatersessel wurde abgeschafft. Im Bayern-3-Interview stellt Ministerpräsident Söder vergangene Woche zwar noch für diesen Monat weitere Lockerungen in Aussicht: Wenn die Lage stabil bleibe, könnte beispielsweise die maximale Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen erhöht werden. Einen konkreten Zeitpunkt nannte Söder dafür aber nicht.

Zudem sagte der Ministerpräsident: "Ich kann mir vorstellen, andere Bereiche weiter zu öffnen, vielleicht auch mal über die Schankwirtschaften zu reden unter bestimmten Voraussetzungen - aber eben nicht überstürzt." Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) drängt schon länger auf eine Lösung für Kneipen und Bars, scheiterte aber bisher an Söders Widerstand. Der Ministerpräsident hält weiter an seinem "Kurs der Vorsicht und Umsicht" fest und will nur langsam und schrittweise lockern. Die Maskenpflicht unter anderem im Einzelhandel, Museen und öffentlichen Verkehrsmitteln soll noch längere Zeit bleiben.

10.05 Uhr: Söder leitet Kabinettssitzung

Unter der Leitung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist das Kabinett zu Beratungen zusammengekommen. Im Mittelpunkt stehen die Corona-Pandemie sowie die Lehren aus der Debatte über Billigfleisch.

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