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BR24Live: Piazolo informiert über Schulstart

Kein Präsenzunterricht, keine Faschingsferien: Das neue Jahr beginnt für Bayerns Schülerinnen und Schüler wegen Corona unter erschwerten Bedingungen. Kultusminister Piazolo informiert heute über die Details zum Schulstart - BR24 überträgt live.

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Von
  • Maximilian Heim
  • Anne Kleinknecht

Hinweis: Dieser Artikel war ein Vorbericht zur Pressekonferenz von Bayerns Kultusminister Michael Piazolo am 7. Januar. Die dortigen Ankündigungen finden Sie direkt hier: "Schulen im Corona-Modus: Weniger Proben, spätere Zeugnisse".

Distanzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler in Bayern, an den Schulen nur Notbetreuung, die Faschingsferien im Februar gestrichen: Der Schulstart nach den Weihnachtsferien fällt in diesem Jahr Corona-bedingt ganz anders aus als sonst. Die Details will Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) heute bekannt geben. BR24 überträgt die Pressekonferenz live, die Übertragung (zu sehen im Live-Stream oben in diesem Artikel) beginnt um 12.55 Uhr.

Seit Wochen gibt es teils heftige Kritik an Piazolos Krisenmanagement. SPD, FDP und AfD im Landtag haben bereits den Rücktritt des Ministers gefordert. Hauptgrund dafür ist die instabile Online-Lernplattform Mebis, die vor den Weihnachtsferien wie schon im Frühjahr angesichts hoher Aufrufzahlen teilweise nicht funktionierte. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte Piazolo zuletzt eine Frist gesetzt, dass das System nach den Weihnachtsferien einwandfrei laufen müsse. Auch mit Piazolos Kommunikation sind viele Beteiligte - Lehrer, Eltern und Schüler - häufig unzufrieden.

Unmut über abgesagte Faschingsferien

Für Diskussionen sorgen auch die abgesagten Faschingsferien. Die stellvertretende Sprecherin des Bayerischen Elternverbands, Henrike Paede, sagte im BR, einerseits gefalle es den Eltern nicht, dass nun auch noch an den Ferien gedreht werde. Andererseits würden sowieso die wenigsten wegfahren - und die Schüler könnten so versäumten Stoff vom Frühjahr und Sommer nachholen.

Der Landesschülerrat zeigte dagegen Unverständnis. Die Entscheidung sei unverhältnismäßig und stelle Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern vor neue, belastende Aufgaben. Das eigentliche Ziel solle lauten: "Schülerinnen und Schüler entlasten, Prüfungsdruck nachhaltig senken, Unsicherheit nehmen". Vor allem die Abschlussjahrgänge machten sich derzeit Sorgen, wie sie die ausstehenden Leistungsnachweise erbringen sollen.

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