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Corona: Bayern lockert Ausgangsbeschränkungen leicht | BR24

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In kleinen Schritten werden in Bayern Corona-Einschränkungen aufgehoben. Denn sollte eine zu forsche Aufhebung zu einem erneuten Anstieg der Infektions-Zahlen führen, müssten Verbote erneuert werden, so Ministerpräsident Söder. Das wäre zermürbend.

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Corona: Bayern lockert Ausgangsbeschränkungen leicht

Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern wegen Corona werden leicht gelockert: Künftig ist im Freien eine Kontaktperson aus einem anderen Haushalt zulässig. Kleine Geschäfte öffnen am 27. April. Die Beschlüsse des Kabinetts zum Nachlesen im Ticker.

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13.41 Uhr: Fußball: Söder hält Geisterspiele für denkbar

Die Entscheidung über das weitere Vorgehen im Profi-Fußball soll laut Söder in den nächsten Wochen fallen. Der Liga-Verband DFL erstelle gerade ein Hygienekonzept, sagte er. Er halte Geisterspiele für denkbar. Söder verwies in diesem Zusammenhang auch auf die psychologische Wirkung auf die Fans, für die die Bundesliga ein Stück Normalität bedeuten würde.

13.34 Uhr: Geschäfte in Bayern öffnen später

In Bayern werden an diesem Montag zunächst nur Bau- und Gartenmärkte wieder geöffnet - denn in anderen Bundesländern sind diese laut Söder bereits offen. Bei den kleineren Geschäften bis zu einer Größe von maximal 800 Quadratmetern erlaube Bayern die Öffnung erst am 27. April und damit eine Woche später als in anderen Ländern. Somit gewinne der Freistaat eine Woche.

13.22 Uhr: Weitere Schulöffnung unklar

Dass am 11. Mai weitere Klassen wieder zur Schule gehen können, ist laut Piazolo ein Ziel, aber noch nicht beschlossen. Wie zuvor schon Ministerpräsident Söder, verwies auch er auf die Beratungen der Kultusminister am 30. April.

13.16 Uhr: Keine Masken für Schüler

Schülern werden keine Schutzmasken zur Verfügung gestellt: Kultusminister Piazolo sagte, man habe sich bewusst dagegen entschieden. Denn dort träfen sich nur kleine Gruppen mit immer denselben Schülern.

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Ministerpräsident Markus Söder hat am Mittag die genauen Corona-Regelungen für Bayern vorgestellt und dabei erste Lockerungen versprochen. Das Kontaktverbot bleibt jedoch bis 4. Mai bestehen

13.10 Uhr: Hygienekonzepte für Kindergärten

Sozialministerin Trautner kündigte an, gemeinsam mit Experten Hygienekonzepte für Kindergärten zu erarbeiten – auch um Erzieherinnen und Erzieher zu schützen. Ab 27. April werde die Notbetreuung "ganz behutsam" ausgeweitet.

13.07 Uhr: Mehr als 35.500 Infektionen nachgewiesen

Im Freistaat wurde bisher bei 35.523 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen. Laut Gesundheitsministerin Huml stieg die Zahl seit Mittwoch um 2,5 Prozent. Die Testkapazitäten in Bayern sollen der Ministerin zufolge weiter ausgebaut werden.

13.01 Uhr: Schulbetreib wird nur langsam wieder gestartet

Kultusminister Piazolo kündigte an, dass ab 27. April die Abschlussklassen an Gymnasien, Real- und Mittelschulen wieder in die Schule dürfen - das seien 14 Prozent der bayerischen Schüler. Allerdings werde sich maximal die halbe Klassenstärke in einem Raum aufhalten, es werde eine besondere Sitzordnung mit einem Mindestabstand von eineinhalb Metern geben. Gruppenarbeit sei nicht möglich.

Mehr als 80 Prozent der Schüler müssten vorerst weiterhin zu Hause lernen. Wie zuvor schon Söder betonte auch Piazolo, dass es kein Corona-Sitzenbleiben geben werde. Schülern werde großzügig ein Vorrücken zur Probe erlaubt.

12.55 Uhr: 400.000 Anträge auf Soforthilfe

Bisher gingen in Bayern nach Angaben von Wirtschaftsminister Aiwanger schon 400.000 Anträge auf Soforthilfe von kleinen Unternehmen ein. Ein Drittel der Antragssteller habe bereits Geld bekommen, sagte der Minister. Er bat Kleinunternehmer und Selbstständige zugleich um ehrliche Angaben. "Das ist kein Spielgeld."

12.51 Uhr: Notfallbetreuung wird ausgebaut

Angesichts der Schließung von Kindergärten und Schulen will Bayern die Notfallbetreuung ausbauen. Davon sollen neben Menschen, die in "systemrelevanten Berufen" arbeiten, laut Söder auch Alleinerziehende und sozial benachteiligte Gruppen profitieren. Dafür müssten Konzepte erarbeitet werden, sagte Söder.

12.49 Uhr: Bayerns Schulen öffnen später

An den bayerischen Schulen soll vom 27. April an Prüfungen sowie die Prüfungsvorbereitung wieder aufgenommen werden. Ab dem 11. Mai wird laut Söder der Schulbetrieb mit jenen Klassen wieder starten, die Prüfungen vor sich haben. Andere Bundesländer öffnen die Schulen schon eine Woche früher.

Über das weitere Vorgehen wollen dem Ministerpräsidenten zufolge am 30. April die Kultusminister der Länder beraten. Söder äußerte die Hoffnung, dass es für die bayerischen Schüler in diesem Schuljahr noch Unterricht geben wird. Zugleich dürfe Corona nicht dazu führen, "dass man sitzenbleiben muss", betonte er.

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In den Schritt für Schirtt wieder eröffneten Schulen in Bayern sollen nach Angaben von Kultusminister Michael Piazolo strenge Infektionsschutzmaßnahmen gelten. So soll der Unterricht mit maximal 10 bis 15 Schülern erfolgen

12.45 Uhr: Gottesdienste wohl ab Mai möglich

Großveranstaltungen in Bayern bleiben nach Söders Angaben wie im restlichen Bundesgebiet bis 31. August verboten. Der Ministerpräsident zeigte sich sehr skeptisch, dass das Münchner Oktoberfest wird stattfinden können. Gottesdienste hält er ab Mai für "möglich".

12.43 Uhr: Erwägung von Maskenpflicht, wenn Gebot nicht reicht

In Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr sollen Menschen Schutzmasken über Mund und Nase tragen. Sollte das nicht ausreichen, "erwägen wir dann auch eine Maskenpflicht", sagte Söder. Vorerst gebe es aber nur ein Gebot, an das sich auch Geschäftstreibende halten müssten.

12.41 Uhr: Schrittweise Öffnung von Geschäften

In Bayern sollen Geschäfte später öffnen als in anderen Bundesländern. Laut Söder werden am 20. April zunächst Baumärkte, Gärtnereien und Gartencenter öffnen. Eine Woche später sollen Läden mit einer Größe von maximal 800 Quadratmetern öffnen dürfen. Kaufhäuser und Einkaufszentren bleiben weiter geschlossen. Ab 4. Mai sollen Söder zufolge Friseure öffnen dürfen – mit Schutzkonzept und Maskengebot.

12.35 Uhr: Leichte Lockerung der Ausgangsbeschränkung

Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern wegen der Corona-Pandemie werden zwar bis 4. Mai verlängert, aber leicht gelockert: Wie im restlichen Bundesgebiet wird von Montag an auch in Bayern eine Kontaktperson zugelassen. Bisher durften Menschen im Freistaat nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands im Freien unterwegs sein.

12.33 Uhr: Söder lobt Bürger

Die Bürger haben sich laut Söder über Ostern hervorragend an die Vorschriften gehalten. "Aber wir sind noch nicht über den Berg", betonte er. "Deswegen: keine Entwarnung, aber Anlass zu vorsichtigem Optimismus."

12.30: Söder: Keine Experimente mit der Gesundheit

Zu Beginn der Pressekonferenz mahnt Ministerpräsident Söder angesichts der Corona-Pandemie weiterhin zur Vorsicht. Sonst drohten ein erheblicher Rückfall, schwierigere Maßnahmen und eine Überlastung des Gesundheitssystems. Die bayerische Staatsregierung werde keine Experimente mit der Gesundheit zulassen.

11.30 Uhr: Aiwanger für vorübergehende Maskenpflicht

Der bayerische Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Aiwanger plädiert für eine vorübergehende Pflicht, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Einkaufen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen - "um das Öffnen von Läden besser absichern zu können". Das sei zumutbar und machbar, betonte Aiwanger im BR. Zugleich schränkte er ein: "Der Bund will es aber nicht so streng, nur Gebot statt Pflicht." Mit einem bayerischen Sonderweg in dieser Frage rechnet der Minister zunächst nicht.

11.00 Uhr: Pressekonferenz im Livestream

Über die Entscheidungen des bayerischen Kabinetts zum weiteren Fahrplan in der Corona-Krise informieren Ministerpräsident Söder, Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Kultusminister Michael Piazolo (beide Freie Wähler) um 12.30 Uhr. BR24 zeigt die Pressekonferenz hier im Livestream und informiert mit einem Liveticker über das Wichtigste.

10.40 Uhr: Entscheidungen über Laden-Öffnungen erwartet

Offen ist bisher, wann welche Geschäfte im Freistaat wieder öffnen dürfen. Laut Söder (CSU) wird das Kabinett heute entsprechende Regeln festlegen. Der Ministerpräsident machte vorab schon deutlich, dass auch Geschäfte in Bayern "nur stufenweise und zeitversetzt" wieder öffnen können - "mit entsprechenden Schutzmaßnahmen". Die Vereinbarung von Bund und Ländern schlägt eine Wiedereröffnung von Läden bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern ab kommendem Montag vor. Bayern könnte aber zunächst eine niedrigere Obergrenze festlegen.

Restaurants, Biergärten und andere Gastronomiebetriebe können dem Ministerpräsidenten zufolge nicht auf rasche Lockerungen hoffen

10.20 Uhr: Bayern plant laut Söder Sonderweg

Bayern will bei der schrittweisen Öffnung von Schulen und Handel langsamer vorgehen als andere Bundesländer. Das kündigte Ministerpräsident Söder (CSU) schon am Mittwochabend an. So soll der Schulbetrieb erst ab 11. Mai nach und nach wieder aufgenommen werden - und damit eine Woche später als von Bund und Ländern vereinbart. Bayern sei stärker von der Pandemie betroffen als andere Bundesländern, sagte Söder zur Begründung. Daher werde der Freistaat auch vorsichtiger lockern.

10.05 Uhr: Kabinett berät über "weiteren Fahrplan"

Nach den Beratungen von Bund und Ländern am Vortag ist in München das bayerische Kabinett zusammengekommen, um sich mit "dem weiteren Fahrplan im Hinblick auf die Corona-Pandemie" zu befassen. Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Frage, wie und in welchem Tempo in Bayern die Corona-Beschränkungen schrittweise gelockert werden sollen. Dabei dürfte es insbesondere um einen Zeitplan für die Öffnung von Geschäften sowie von Schulen gehen.

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