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BR24Live: Söder und Aiwanger treffen Start-up-Gründer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder trifft heute zusammen mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger VertreterInnen von bayerischen Start-ups. Anschließend wollen sie ab 15.30 Uhr die Ergebnisse präsentieren. BR24 überträgt die Pressekonferenz live.

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Viele Start-ups hat die Corona-Krise hart getroffen - ob Finanzierung oder Vereinbarung von Familie und Beruf. Über die aktuellen Herausforderungen wollen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sich heute zusammen mit bayerischen Gründerinnen und Gründern austauschen.

Im Anschluss an das Gespräch informieren Söder und Aiwanger auf einer gemeinsamen Pressekonferenz über die Ergebnisse. BR24 überträgt diese ab 15.30 Uhr live.

Start-ups sehen Corona auch als Chance

Mit dabei ist auch Dagmar Schuller, Gründerin von Audeering. Ihre Firma im oberbayerischen Gilching entwickelt Anwendungen im Bereich emotionaler Spracherkennung mittels künstlicher Intelligenz (KI). Dafür erhielt das Start-up den Bayerischen Innovationspreis.

Schuller sieht die Corona-Krise auch als Chance. Bei Audeering habe man schon immer flexible Strukturen gelebt, von daher hätte es weniger Probleme mit der Umstellung auf Homeoffice gegeben. Die Projektarbeit hingegen sei schon stark beeinträchtigt. Partner hätten zum Teil ihre Produktion eingestellt.

Oberbayerische Firma arbeitet an Corona-App

Doch die Krise diente auch als Anlass für neue Projekte. Das oberbayerische Unternehmen arbeitet derzeit an einer eigenen Corona-App, einem Frühwarnsystem für das Smartphone. Husten, Niesen oder Geräusche beim Sprechen sollen über die App aufgezeichnet und mit Hilfe künstlicher Intelligenz analysiert werden.

Schuller erklärt, der Test via App biete natürlich keine hundertprozentige Sicherheit und ersetze keinesfalls den richtigen Corona-Test, sei aber ein guter Indikator und helfe, die Corona-Krankheitsverläufe besser zu erforschen. In einem ersten Schritt sollen jetzt Daten gesammelt werden, um die Technologie zu verbessern. Langfristiges Ziel: die medizinische Zulassung.

Gründerin hofft auf konstruktiven Austausch mit Söder und Aiwanger

Ich erhoffe mir ganz konkret, dass ich meine Ideen und Punkte kommunizieren kann. Dagmar Schuller, Audeering

Von dem Austausch mit Ministerpräsident Söder und Wirtschaftsminister Aiwanger erhofft sich Unternehmerin Schuller einen konstruktiven Austausch. Sie habe auch schon konkrete Lösungsvorschläge.

Wichtig sei ihr beispielsweise vor allem die Förderung von Start-ups und das Vorantreiben der Digitalisierung in Schulen. Wünschen würde sich die Audeering-Chefin auch eine bessere Fehlerkultur in der bayerischen Gründer-Szene: "Man muss nicht immer alles perfekt machen", so Schuller.

Erstmals mehr Neugründungen in Bayern als in Berlin

Im zweiten Quartal 2020 wurden in Bayern laut "Munich Startup" insgesamt 129 neue Start-ups gegründet - und somit zum ersten Mal mehr als in Berlin (124). Deutschlandweit waren es im zweiten Quartal 2020 insgesamt 593 Neugründungen.

Zwischen April und Juni 2020 ging die Zahl der Gründungen zwar zurück, der Trend lässt sich jedoch nicht zweifelsfrei auf die Corona-Krise zurückführen. Ein ähnlicher Rückgang war auch im Vorjahreszeitraum zu beobachten.

Das bayerische Wirtschaftsministerium will GründerInnen jedenfalls mit "zahlreichen Programmen und Fördermöglichkeiten" unterstützen, heißt es auf der Homepage des Ministeriums.

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