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BR24 startet mit Faktencheck-Offensive ins Wahljahr 2021 | BR24

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Die Methode Faktenfuchs

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    BR24 startet mit Faktencheck-Offensive ins Wahljahr 2021

    Der Faktenfuchs wird im Jahr der Bundestagswahl noch aktiver: Die Faktenchecker-Einheit von BR24 wird deutlich ausgebaut. Das kündigte der BR zum Start der Medientage München an. Dort stehen Desinformation und Fake News gerade ebenfalls im Fokus.

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    Von
    • Gudrun Riedl

    Der Bundestagswahlkampf wird nach Auffassung der BR24-Faktenchecker stark von Kampagnen im Internet beeinflusst sein. Von den erfahrenen BR-Journalisten wird deshalb noch intensiver als bislang das Internet auf Desinformation gescannt. Entdeckt die Redaktion fragwürdige Behauptungen oder wird durch das Feedback der User/-innen darauf gestoßen, recherchiert sie - unterstützt durch die Experten der Fachredaktionen.

    Wie bisher spielt der BR die #faktenfuchs-Recherchen schwerpunktmäßig auf allen Plattformen seiner Digitalmarke BR24 aus. Künftig werden die Faktenchecks aber auch in der Rundschau und auf B5 aktuell ausgespielt.

    Der Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks, Christian Nitsche, ist sich sicher, dass mit dem zusätzlichen Personal ein erheblicher Beitrag in der Wahlkampf-Phase geleistet wird:

    "Unser Anspruch ist es, in Deutschland ein wichtiger Orientierungsgeber während des Wahlkampfes zu sein. Wir erleben derzeit im Kontext von Corona, welch starken Einfluss Falschinformationen auf die öffentliche Meinung haben. Auch der US-Wahlkampf ist durchsetzt von Behauptungen, die jeglicher Grundlage entbehren. Wir dürfen nicht zulassen, dass Desinformation in Deutschland zur Grundlage für Wahlentscheidungen wird. Deshalb haben wir diese Initiative gestartet." BR-Chefredakteur Christian Nitsche
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    BR-Chefredakteur Christian Nitsche

    Faktenfuchs hat sich bereits bei der Landtagswahl bewährt

    Seit Oktober 2020 ist BR24 auch Partner der YouTube- und Google-Fakten-Offensive: "Dadurch wird die Sichtbarkeit der BR24-Faktenchecks auf diesen Plattformen stark erhöht. Bei jeder passenden Suchanfrage auf YouTube oder Google erscheinen auch geprüfte Faktenchecks von BR24", erklärt Nitsche.

    Gestartet im Jahr 2017 hat sich das Format #faktenfuchs schon bei der Landtagswahl 2018 bewährt. Bereits im Vorfeld haben die Faktenchecker von BR24 den Wahlkampf intensiv durchleuchtet.

    Viel Zuspruch erhielten sie vor allem während der Corona-Pandemie. So drückte die Vorsitzende des Bayerischen Ethikrats, Susanne Breit-Keßler, im Oktober 2020 ihre Anerkennung aus: Der Faktenfuchs leiste einen unvergleichlichen Service und einen wertvollen Dienst zur Erhaltung der Demokratie.

    Mittlerweile nimmt der BR-Faktencheck bundesweit eine herausragende Stellung ein und wird häufig zitiert und gelistet. Wichtiges Element des redaktionellen Konzeptes ist die größtmögliche Verbreitung der Checks in den Social-Timelines und Kommentarspalten. Für eine innovative Software, die die geprüften Fakten bestmöglich weiter verbreitet, wurde ein Team mit BR-Mitarbeitenden bereits im Jahr 2016 mit einem Innovationspreis der Deutschen Presse-Agentur ausgezeichnet.

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    Preis "Best Overall" für den factfox beim DPA-Hackathon 2016

    "Anerkanntes Instrument gegen Fake News"

    Mithilfe maschinengestützter Marktrecherche - Social Listening - werden Fragen und Problemstellungen ermittelt. Was die Menschen umtreibt, setzt Recherchen in Gang.

    Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks:

    "Mit dem #faktenfuchs konnte der BR in den vergangenen Jahren ein bewährtes und anerkanntes Instrument gegen Fake News aufbauen und leistet nun mit den zusätzlichen Investitionen einen wertvollen Beitrag zur Informationssicherheit." Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks
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    BR-Intendant Ulrich Wilhelm

    Alle Faktenchecks unter: br.de/faktenfuchs