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Lockerungen für Handel, Gastgewerbe, Kultur und Tourismus | BR24

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Ministerpräsident Markus Söder hat heute auf der Pressekonferenz neue Lockerungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie bekanntgegeben. Die wichtigsten Aussagen.

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Lockerungen für Handel, Gastgewerbe, Kultur und Tourismus

Bayern erlaubt Treffen von bis zu zehn Menschen, Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen im Innern und 100 im Freien werden möglich. Auch für den Handel und die Gastronomie hat das Kabinett Erleichterungen beschlossen. Der Ticker zum Nachlesen.

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Von
  • Petr Jerabek

14.12 Uhr: Mehr Menschen dürfen zusammen Sport treiben

Die bisher geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und den Indoor-Sport von 20 Personen werden aufgehoben. Künftig sind für die Teilnehmerbegrenzung die räumlichen Gegebenheiten entscheidend - also zum Beispiel die Raumgröße und die Belüftung.

14.00 Uhr: Gottesdienste mit mehr Besuchern

An öffentlich zugänglichen Gottesdiensten dürfen von nächster Woche an etwas mehr Menschen teilnehmen als bisher: Der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen Besuchern von Kirchen, Synagogen und Moscheen wird von 2 Metern auf 1,5 Meter verringert.

13.55 Uhr: Chöre dürfen wieder proben

Bisher ist Chorgesang im Bereich der Laienmusik in Bayern wegen der Corona-Krise verboten - ab Montag wird er wieder erlaubt. Voraussetzung ist der Staatskanzlei zufolge ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Teilnehmern. Zudem müsse es regelmäßige Lüftungsintervalle geben und die Probendauer begrenzt werden.

13.50 Uhr: Söder hält an Maskenpflicht fest

An der Pflicht, an bestimmten Orten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wird laut Ministerpräsident Söder vorerst nicht gerüttelt. "Klare Botschaft: Nein", betonte er. Dort, wo "Social Distancing" nicht möglich sei, bleibe die Maske die einzige Schutz-Möglichkeit.

13.45 Uhr: Kulturveranstaltungen mit mehr Besuchern

Ab nächsten Montag werden laut Staatskanzlei die Personenhöchstzahlen für Kunst- und Kulturveranstaltungen erhöht: Mit fest zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen dürfen in Innenräumen bis zu 100 Besucher kommen, im Freien bis zu 200. Bisher ist jeweils die Hälfte zugelassen. Die Maskenpflicht bleibt bestehen.

13.35 Uhr: Lockerungen für Tourismus

Auch im Tourismus gibt es in Bayern weitere Erleichterungen: Campingplätze dürfen die Gemeinschafts-Sanitäranlagen wieder öffnen. Auch Gruppenreisen werden wieder erlaubt, ab 22. Juni dürfen dem Minister zufolge in Bussen wieder alle Plätze besetzt werden - bei Einhaltung der Maskenpflicht.

13.33 Uhr: Hallenbäder und Thermen

Ebenfalls ab Montag können Hallenbäder sowie die Innenbereich von Thermen und Hotelschwimmbädern wieder öffnen - einschließlich der Wellness- und Sauna-Angebote. Das Wirtschafts- und das Gesundheitsministerium werden laut Staatskanzlei dazu Hygienekonzepte erarbeiten.

13.30 Uhr: Längere Öffnungszeiten in der Gastronomie

In der Gastronomie dürfen Betriebe ab Montag bis 23 Uhr öffnen - bisher müssen sie um 22 Uhr schließen. Für reine Schankwirtschaften wie Bars und Kneipen sucht Bayern laut Aiwanger noch nach Öffnungskonzepten. Sie sind bisher noch geschlossen. Der Minister hofft auf eine Lösung innerhalb der nächsten 14 Tage.

13.23 Uhr: Verkäufer müssen keine Masken mehr tragen

Söder und Aiwanger kündigten eine Lockerung der Maskenpflicht im Handel für Verkäufer und Verkäuferinnen an. Diese müssen künftig keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen - eine Plexiglasscheibe als Schutz soll ausreichen. Zudem können ab Montag etwa doppelt so viele Menschen gleichzeitig in einem Geschäft einkaufen wie bisher. Konkret wird die Zahl der in einem Geschäft erlaubten Personen von einer pro 20 Quadratmetern auf eine pro 10 Quadratmetern erhöht.

13.21 Uhr: Aiwanger lobt Lockerungen

Die Lockerung der Kontaktbeschränkungen ist laut Wirtschaftsminister Aiwanger ein "wichtiger Schritt".

13.15 Uhr: Ab Herbst Regelbetrieb an Schulen

Die Schulen in Bayern sollen nach dem Willen der Staatsregierung ab September wieder zum "normalen Regelbetrieb" zurückkehren, falls es die Infektionszahlen zulassen. Allerdings sollen dort laut Söder weiterhin Hygieneregeln gelten.

13.09 Uhr: Kleinere Veranstaltungen werden erlaubt

Kleinere Feste und Veranstaltungen werden in Bayern wieder erlaubt: Söder kündigte an, dass ab Montag im Innern bis zu 50 Personen zugelassen seien werden, im Freien bis zu 100 Personen. Das gilt nach Angaben der Staatskanzlei insbesondere für Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereinssitzungen. Sollte sich die Corona-Lage weiter positiv entwickeln, könne diese Zahl in zwei Wochen noch einmal erhöht werden, sagte Söder. Das bundesweite Verbot von Großveranstaltungen, das bisher bis Ende August gilt, solle von den Ministerpräsidenten der Länder aber am Mittwoch verlängert werden.

13.07 Uhr: Bayern lockert Kontaktbeschränkungen

In Bayern bleiben Kontaktbeschränkungen zwar grundsätzlich bestehen, werden nach Angaben von Söder aber gelockert. Es solle "mehr Menschlichkeit" möglich werden. Ab Mittwoch dürfen sich dem Ministerpräsidenten zufolge wieder maximal zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen.

13.04 Uhr: Katastrophenfall wird am Mittwoch aufgehoben

Der Katastrophenfall in Bayern wird laut Söder am Mittwoch nach drei Monaten wieder aufgehoben. Er habe in der Corona-Krise sehr geholfen und könne jederzeit wieder ausgerufen werden, wenn es nötig werde.

13.02 Uhr: Zahlen entwickeln sich positiv

Derzeit sind laut Söder noch 860 Menschen in Bayern an Corona erkrankt - seit dem Höhepunkt am Karfreitag sei die Zahl der Infizierten um 95 Prozent zurückgegangen. Das sei sehr positiv, die bayerische Strategie sei richtig gewesen. Er warne aber eindringlich davor, "durch Leichtsinn Sicherheit zu verspielen". Eine zweite Welle sei jederzeit möglich.

12.58 Uhr: Söder: Corona nicht besiegt

Ministerpräsident Söder mahnt zur Beginn der Pressekonferenz zu weiterer Vorsicht in der Corona-Krise. Die Pandemie halte die Welt weiter im Griff. Es gebe nach wie vor "dramatische Entwicklungen und explodierende Zahlen" zum Beispiel in den USA und in Südamerika. Corona sei keineswegs besiegt.

12.05 Uhr: Pressekonferenz im Livestream

Über die Ergebnisse der Kabinettssitzung informieren Ministerpräsident Söder, Wirtschaftsminister Aiwanger und Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) ab 13 Uhr bei einer Pressekonferenz.

  • BR24 zeigt die Pressekonferenz ab 12.55 Uhr im Livestream.

11.38 Uhr: Misstöne in der Koalition von Freien Wählern und CSU

Mit Spannung wird erwartet, ob sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und sein Vize Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zum Streit innerhalb der Koalition äußern. Aiwanger hatte der CSU in einem Interview unter anderem "gezielte Gemeinheiten" und einen Vertrauensbruch vorgeworfen. Daraufhin sollen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa bei der Sitzung des Koalitionsausschusses sowohl Söder als auch mehrere weitere Teilnehmer sich verärgert gezeigt haben. Der Fraktionsgeschäftsführer der Freien Wähler im Landtag, Fabian Mehring, beklagte wiederum, es sei kein guter Stil, dass Söders Kritik kurz nach der Sitzung an die Medien durchgestochen worden sei.

11.27 Uhr: Gastronomie darf länger öffnen

Auch für die Gastronomie soll es eine weitere Lockerung geben: Die Betriebe sollen wieder länger öffnen dürfen als bis 22 Uhr. Eine weitere Erleichterung ist auch für den Einzelhandel geplant: In Geschäften sollen künftig statt 20 Quadratmetern pro Kunde künftig zehn Quadratmeter reichen, wie es in Koalitionskreisen hieß.

11.11 Uhr: Lockerungen für Wellnessbereiche

Die Koalitionspartner verständigten sich nach BR-Informationen auch darauf, dass Hotels ihre Wellnessbereiche wieder öffnen dürfen. Dampfbäder sollen aber noch ausgeschlossen bleiben von der Lockerung. Außerdem will der Freistaat wieder Busreisen zulassen.

10.58 Uhr: Hochzeitsfeiern werden wieder möglich

Auch private Feiern und Veranstaltungen werden mit einem entsprechenden Hygienekonzept im Freistaat wieder möglich: Ab nächstem Montag sollen dem Vernehmen nach in Gaststätten wieder Hochzeits- und andere Feiern stattfinden dürfen - mit bis zu 50 Menschen in Innenräumen oder 100 im Freien.

10.45 Uhr: Treffen von bis zu zehn Menschen werden erlaubt

Nach anderen Bundesländern will offenbar auch Bayern die Kontaktbeschränkungen weiter lockern. Im Koalitionsausschuss einigten sich CSU und Freie Wähler nach Teilnehmerangaben darauf, dass wieder Treffen von bis zu zehn Personen aus mehreren Haushalten zulässig sein sollen. Bisher dürfen sich in Bayern nur Angehörige von zwei Haushalten treffen.

10.32 Uhr: Katastrophenfall soll aufgehoben werden

Nach BR-Informationen verständigten sich CSU und Freie Wähler am Montagabend darauf, dass der Katastrophenfall in Bayern wieder aufgehoben werden soll. Ministerpräsident Söder hatte diesen vor mehr als drei Monaten ausgerufen, um konsequenter gegen die Corona-Ausbreitung vorgehen zu können.

10.15 Uhr: Aiwanger für schnellere Lockerungen

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte vor dem Treffen erneut weitere Lockerungen verlangt. Die Gastronomie solle zu alten Öffnungszeiten zurückkehren. Auch Hochzeiten mit bis zu 200 Personen müssten bald erlaubt sein, sagte er der "Mittelbayerischen Zeitung". In den vergangenen Wochen hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) immer wieder für einen "Weg der Umsicht und Vorsicht" geworben, während Aiwanger die Öffnungen nicht schnell genug gehen.

10.05 Uhr: Erste Kabinettssitzung nach den Pfingstferien

Nach dreiwöchiger Pause wegen der Pfingstferien ist das bayerische Kabinett wieder zu Beratungen über die Corona-Pandemie zusammengekommen. Der Ministerrat will dabei weitere Lockerungen beschließen, auf die sich der Koalitionsausschuss von CSU und Freien Wählern am Montagabend geeinigt hatte.

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