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Bayerischer Landtag

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BR24 BayernTrend: Stimmung vor der Landtagswahl

Wo würden die Bayern derzeit ihr Kreuzchen machen? Welches Zeugnis geben sie Spitzenpolitikern? 20 Wochen vor der Landtagswahl informiert heute ein BR24 BayernTrend über die politische Stimmung im Freistaat. Ergebnisse und Analysen ab 17 Uhr.

Über dieses Thema berichtet: BR24live am .

Die Wahlprogramme sind zum Teil noch in Arbeit, das Spitzenpersonal ist aber gekürt: Mit der AfD hat am Wochenende auch die letzte im Landtag vertretene Partei entschieden, wer sie in den Landtagswahlkampf führt. Grüne, SPD, FDP, Freie Wähler und CSU hatten ihre Spitzenkandidaten schon in den vergangenen Wochen oder Monaten gewählt.

Wie es um die Zustimmungswerte der Parteien etwas mehr als 20 Wochen vor der Landtagswahl im Oktober steht, zeigt heute Nachmittag ein neuer BR24 BayernTrend.

Sonntagsfrage: Mehrheit für Schwarz-Orange?

Im Mittelpunkt der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap steht traditionell die Sonntagsfrage: Wo würden die Bayern ihr Kreuzchen machen, wenn schon diesen Sonntag Landtagswahl wäre?

Der BayernTrend vom Januar sah für die aktuelle Regierungskoalition aus CSU (38 Prozent) und Freien Wählern (10 Prozent) zwar etwas weniger als die Hälfte der Stimmen - wegen des Wahlsystems mit Fünf-Prozent-Hürde würde ein solches Ergebnis trotzdem die Mehrheit der Sitze bedeuten. CSU-Chef Markus Söder hat längst als Ziel ausgegeben, Schwarz-Orange fortzusetzen.

Auswirkungen der Bundespolitik?

Der BayernTrend dürfte auch die Frage beantworten, wie sich die Regierungsbeteiligung von SPD, Grünen und FDP im Bund auf die Zustimmungswerte der Ampel-Parteien im Freistaat auswirkt. Die Januar-Umfrage sah die Grünen (18 Prozent) weiter als zweitstärkste Kraft im Freistaat, die SPD (9 Prozent) war einstellig, die FDP lag bei 4 Prozent - das wäre für einen Wiedereinzug in den Landtag zu wenig. Mehrere bayerische Vertreter der Ampel-Parteien beklagten einen bundespolitischen Gegenwind. Kann die AfD von dieser Entwicklung profitieren? Zu Jahresbeginn kam sie auf 13 Prozent.

Unterschiede beim Bekanntheitsgrad

Traditionell abgefragt werden auch persönliche Zustimmungswerte bayerischer Spitzenpolitiker. Wie zufrieden sind die Bayerinnen und Bayern mit der Arbeit von Ministerpräsident Söder, seinem Stellvertreter Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und den Fraktionschefs der anderen Parteien? Der BayernTrend im Januar offenbarte dabei große Unterschiede beim Bekanntheitsgrad der Politiker. Ist es Vertretern der Opposition in den vergangenen Monaten gelungen, sich bei mehr Menschen einen Namen zu machen?

Alle Ergebnisse des BayernTrends finden Sie ab 17 Uhr bei BR24. Zudem analysiert um 17 Uhr BR-Wahlexperte Andreas Bachmann die Zahlen in einem BR24live.

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