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BR-Fünfkampf: Beim Thema Mieten ging es hoch her | BR24

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Hubert Aiwanger, Freie Wähler

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BR-Fünfkampf: Beim Thema Mieten ging es hoch her

Am Mittwoch hatten die laut Umfrage aktuell erfolgreichsten Parteien im schwarz-grünen TV-Duell vorgelegt. Jetzt rangen SPD, Freie Wähler, AfD, FDP und Linke im BR-Fünfkampf um Stimmen. Wichtige Erkenntnisse gab es beim Thema Mieten.

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Moderatorin Ursula Heller und BR-Chefredakteur Christian Nitsche haben die Kandidaten in der Münchner Gaszählerwerkstatt empfangen. Für die SPD war Spitzenkandidatin Natascha Kohnen vor Ort, die Freien Wähler schickten Parteichef Hubert Aiwanger ins Rennen. Für die AfD war Landeschef Martin Sichert dabei, die FDP trat mit Spitzenkandidat Martin Hagen an und die Linke ließ ebenfalls ihren Spitzenkandidaten, Ates Gürpinar, antreten.

Kandidaten diskutieren über steigende Mieten

Lange dauert es nicht, bis es ernst wird. Gleich beim ersten Thema, steigende Mieten, geht es hoch her. FDP-Spitzenkandidat Hagen fordert mehr zu bauen: höher, günstiger und mit mehr Anreizen. Da fällt ihm Freie Wähler-Chef Aiwanger ins Wort: "Immer mehr Nachverdichtung ist der falsche Weg." Hier macht sich gleich bemerkbar, dass es beim Fünfkampf kaum Spielregeln gibt. Nur die Redezeit wird gemessen.

Aiwanger selbst möchte mehr Menschen vom Leben auf dem Land überzeugen. Man habe dort beispielsweise sehr viel Lehrstand. Man müsse Menschen durch Anreize dorthin zurückbringen.

"Wenn München jährlich 10.000 bis 15.000 Zuzüge hat, dann können sie dort Wohnungen bauen, soviel sie wollen. Sie werden immer hinterherhecheln." Hubert Aiwanger, Parteivorsitzender der Freien Wähler

Linke-Spitzenkandidat Gürpinar merkt an, es helfe nicht, große und teure Wohnungen zu bauen.

"Da kann keiner wohnen, der pflegt, da kann keiner wohnen, der erzieht." Ates Gürpinar, Spitzenkandidat der Linken

Sind Flüchtlinge mitschuldig an den hohen Mieten?

Hitzig wird es auch, als AfD-Landeschef Sichert andeutet, mehr Abschiebungen könnten gegen steigende Mieten helfen.

"Wir haben in Bayern viele Leute, die zugewandert sind, die mittelfristig, langfristig eine soziale Wohnung brauchen." Martin Sichert, AfD-Landeschef

SPD-Landeschefin Kohnen kontert: es sei menschenverachtend, Flüchtlinge heranzuziehen, um die Wohnungskrise zu erklären. Diese bahne sich bereits seit Jahrzehnten an.

Kohnen verteidigt Mietpreisbremse

Ein Mittel dagegen ist für Kohnen die Mietpreisbremse. Diese müsse per Rechtsverordnung richtig ausgelegt werden. Sie nennt Hamburg als Beispiel einer gelungenen Umsetzung. In Bayern sei das nicht geschehen, kritisiert sie die Staatsregierung.

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Natascha Kohnen, SPD

Wer schafft es in den Landtag?

Aktuell sind es noch vier Parteien, die im bayerischen Landtag vertreten sind. CSU, SPD, Freie Wähler und Grüne. Das wird sich bald ändern. Laut dem aktuellen BR-Bayerntrend könnten es nach der Landtagswahl bis zu sieben Parteien sein.

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Hubert Aiwanger, Freie Wähler

Die Ausgangslage ist klar: SPD, Freie Wähler und AfD liegen in etwa gleich auf und werden höchstwahrscheinlich im nächsten Landtag vertreten sein. FDP und Linke kämpfen um den Einzug ins Parlament. Für beide geht es darum, die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden.

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Martin Hagen, FDP

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