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Fast jeder zweite Bayer will Weber als EU-Kommissionschef | BR24

© picture alliance/Rolf Vennenbernd/dpa

BR-BayernTrend zur Europawahl

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    Fast jeder zweite Bayer will Weber als EU-Kommissionschef

    46 Prozent der Bayern wünschen sich CSU-Vize Weber als neuen EU-Kommissionspräsidenten. Der Abstand zum Sozialdemokraten Timmermans (22 Prozent) ist laut BR-BayernTrend aber um 10 Prozentpunkte geschrumpft.

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    Es wäre eine Premiere - ein CSU-Politiker als EU-Kommissionspräsident: Manfred Weber, Spitzenkandidat der Unionsparteien sowie der gesamten konservativen Parteienfamilie in Europa, gilt als aussichtsreicher Kandidat auf den wichtigsten Posten, den die EU zu vergeben hat. In Bayern wünscht sich knapp die Hälfte der Wahlberechtigten den Niederbayern als Kommissionspräsidenten, wie aus dem neuen BR-BayernTrend zur Europawahl hervorgeht. Mit 46 Prozent sind das allerdings vier Prozentpunkte weniger als beim vorigen BayernTrend im März.

    Deutlicher Vorsprung auf Timmermans

    Den Spitzenkandidaten der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), den niederländischen EU-Kommissionsvize Frans Timmermans, würden der Umfrage zufolge 22 Prozent der Bayern bevorzugen. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als vor sieben Wochen. Damit liegt Weber im Freistaat weiterhin deutlich vor Timmermans, allerdings ist der Vorsprung von 34 auf 24 Punkte geschmolzen. Acht Prozent der Befragten wollen keinen der beiden (minus drei Punkte), 18 Prozent kennen einen oder beide Kandidaten nicht (minus einen Punkt).

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    BR-BayernTrend: Bevorzugter EU-Kommissionspräsident der Bayern

    Bundesweit ist die Differenz bei den Zustimmungswerten deutlich geringer: In ganz Deutschland wollen 29 Prozent Weber an der Spitze der EU-Kommission sehen, 26 Prozent Timmermans. Zwölf Prozent sprechen sich für keinen von beiden aus, 26 kennen einen oder beide Kandidaten nicht.

    Rat schlägt vor, Parlament wählt

    Das Ergebnis der Europawahl gilt als wichtiger Faktor bei der Entscheidung, wer Nachfolger von Jean-Claude Juncker als EU-Kommissionspräsident wird. Das Recht zur Nominierung hat zwar der Europäische Rat, der aus den Staats- und Regierungschefs besteht. Er soll bei seinem Vorschlag an das Europäische Parlament aber das Ergebnis der Europawahl "berücksichtigen".