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Bosch setzt in Corona-Krise auf Innovationen | BR24

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Am Bosch-Standort in Bamberg investiert das Unternehmen mit Sitz in Gerlingen bei Stuttgart auch die Produktion von Brennstoffzellen.

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Bosch setzt in Corona-Krise auf Innovationen

Neue Technologien trotz Corona-Krise: Obwohl Bosch mit der Produktion von Desinfektionsmitteln und Gesichtsmasken beschäftigt ist, will das Unternehmen in Bamberg den Fokus auf Innovationen richten.

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Von
  • Sandra Jozipovic

Um die rückläufigen Kundenaufträge zu kompensieren, befindet sich mit rund 3.000 Mitarbeitern derzeit knapp die Hälfte der Belegschaft am Bosch-Standort in Bamberg in Kurzarbeit. Nichtsdestotrotz setzt der Automobilzulieferer auch in der Corona-Krise auf technische Innovationen und will den Klimaschutz vorantreiben. Das hat das Unternehmen auf der Jahresbilanzpressekonferenz bekannt gegeben.

Bosch investiert in Wasserstoff-Wirtschaft und Brennstoffzellen

Trotz der Umsatzrückgänge wegen Corona will das Unternehmen neben der Produktion von Masken und Desinfektionsmitteln in die Wasserstoff-Wirtschaft und Brennstoffzelle investieren. Besonders bei der Brennstoffzelle sei der oberfränkische Standort in Bamberg in Zukunft gefragt.

In Bamberg entsteht Herzstück der Brennstoffzelle

Das wichtigste Bauteil der Brennstoffzelle, der sogenannte Stack, wird in dem Bamberger Werk hergestellt. Der Stack ist das Herzstück der Brennstoffzelle, welcher Wasserstoff in Strom umwandelt. Jeder achte Lastwagen werde bis 2030 mit Brennstoffzellen funktionieren, so Mario Gutmann, Betriebsratsvorsitzender von Bosch in Bamberg.