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Bordellbetreiber und Augsburg schließen widerruflichen Vergleich | BR24

© dpa

Symbolbild: Prostituierte in einem Bordell

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    Bordellbetreiber und Augsburg schließen widerruflichen Vergleich

    Vor dem Verwaltungsgerichtshof standen sich heute ein Bordellbetreiber und die Stadt Augsburg gegenüber. Der Mann will ein neues Bordell bauen, die Stadt möchte das verhindern. Jetzt haben sich beide auf einen widerruflichen Vergleich geeinigt.

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    Im Verfahren eines Bordellbetreibers gegen die Stadt Augsburg ist es heute vor dem Verwaltungsgerichtshof München zu einem widerruflichen Vergleich gekommen. Die Stadt Augsburg hat zugestimmt, bis zum 21. Juni 2019 zu überprüfen, ob man dem Kläger die Kosten für die Planung eines Bordells bezahlt. Im Gegenzug würde der Kläger nicht mehr darauf bestehen, dass er ein neues Bordell in Lechhausen bauen darf.

    Streit um neuen Bebauungsplan

    Der Bordellbetreiber hatte heute gegen eine Änderung des Bebauungsplans der Stadt geklagt. Er wollte ein neues Freudenhaus mit 16 Einheiten bauen. Er betreibt im Stadtteil Lechhausen bereits fünf Zimmer für entsprechende Dienste. Diese genießen Bestandsschutz. Doch mit der Änderung des Bebauungsplans im Jahr 2015 hatte die Stadt weitere Bordelle ausgeschlossen. Sie wollte damit das angrenzende Wohngebiet schützen. Der Bordellbetreiber hätte gern expandiert. Sollte die Stadt Augsburg die Kosten für die Planung des Bordells nicht übernehmen, geht das Verfahren in eine nächste Runde.