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Bordellbetreiber klagt gegen Augsburg | BR24

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Die Stadt Augsburg wehrt sich gegen neue Bordelle, um die Bürger vor Belästigungen zu schützen.

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    Bordellbetreiber klagt gegen Augsburg

    Die Stadt Augsburg wehrt sich seit Jahren gegen neue Bordelle. Im Jahr 2015 hat sie deswegen sogar einen Teil des Bebauungsplans geändert. Dagegen klagt ein Bordellbetreiber vor dem Verwaltungsgerichtshof in München. Er will ein neues Bordell bauen.

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    Der Bordellbetreiber möchte, dass die Stadt Augsburg die Änderungen im Bebauungsplan zurücknimmt und klagt deshalb vor dem Verwaltungsgerichtshof in München. Er will ein neues Haus mit 16 Einheiten bauen. Bislang betreibt er im Stadtteil Lechhausen fünf Zimmer für entsprechende Dienste – und diese genießen Bestandsschutz. Jetzt will er expandieren. Doch das darf er nicht. Denn die Stadt hat den 2002 erlassenen Bebauungsplan vor rund vier Jahren entsprechend geändert.

    Augsburg will die Bürger vor Bordellen schützen

    Die Stadt Augsburg will das angrenzende Wohngebiet vor milieubedingten Begleiterscheinungen und Belästigungen schützen, heißt es. Ob der Kläger mit seinem Anliegen durchkommt, ist ungewiss. Als  vor wenigen Jahren ein Bordell mit rund 50 Betten entstehen sollte, hatte das Gericht zugunsten der Stadt – und damit gegen das Großbordell entschieden.