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Bordellbesucher wegen versuchter Vergewaltigung vor Gericht | BR24

© dpa/Wolfram Steinberg

Symbolfoto: Bordell

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    Bordellbesucher wegen versuchter Vergewaltigung vor Gericht

    Weil er versucht haben soll, eine Prostituierte zu vergewaltigen, muss sich ab heute ein 42-Jähriger vor dem Amtsgericht Regensburg verantworten. Der Mann wollte ungeschützten Oralverkehr. Er ist HIV-positiv.

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    Wegen des Versuchs, eine Prostituierte zu vergewaltigen, muss sich ab heute Mittag (13:30 Uhr) ein 42 Jahre alter Mann vor dem Amtsgericht Regensburg verantworten.

    Prostituierte attackiert und beklaut

    Der Angeklagte soll im Oktober vergangenen Jahres in einem Regensburger Bordell mit der Frau geschützten Oralsex zum Preis von 50 Euro vereinbart haben. Im Zimmer dann wollte er plötzlich kein Kondom verwenden. Als Grund gab er eine Allergie an.

    Als die Prostituierte dies ablehnte, attackierte er sie und nahm das Handy der Frau sowie rund 100 Euro Bargeld an sich. Anschließend versuchte er, die Prostituierte doch noch zum Oralsex zu zwingen. Allerdings rief sie um Hilfe, woraufhin Wachleute kamen und dazwischen gingen.

    Angeklagter war betrunken

    Der 42-Jährige war zum Tatzeitpunkt betrunken. Aufgrund einer Infektion mit dem HI-Virus hätte er nach Ansicht der Staatsanwaltschaft bei ungeschütztem Verkehr die Frau der Gefahr ausgesetzt, dass sie sich ansteckt.

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