Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Schäden an Gebäuden nach Bombensprengung in Regensburg | BR24

© BR

Schäden nach der Bombensprengung: Häuserfassaden sind beschädigt, Fensterscheiben zerbrochen.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Bildergalerie
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

Schäden an Gebäuden nach Bombensprengung in Regensburg

Nach der Sprengung der 250-Kilo-Fliegerbombe in Regensburg sind Schäden an umliegenden Gebäuden entdeckt worden. Auch wird heute kaum Post ausgeliefert, da das Briefzentrum Regensburg lahmgelegt war.

Per Mail sharen

Durch die Sprengung der 250-Kilo-Fliegerbombe im Regensburger Osten sind diverse Schäden an den umliegenden Gebäuden entstanden. Ein Polizeisprecher sagte dem Bayerischen Rundfunk, bei einem ersten Kontrollgang seien zerbrochene Glasscheiben und Schäden an Häuserfassaden festgestellt worden. Das vollständige Ausmaß der Folgen der Sprengung kann noch nicht abgeschätzt werden.

Die Behörden hatten schon vor der Sprengung mit Schäden gerechnet. Die Infrastruktur wie Straßen und Bahnwege ist aber nach ersten Erkenntnissen unbeschädigt geblieben.

Gesamte Post kann erst morgen ausgeliefert werden

Wegen der Gefahren durch die Fliegerbombe im Hafen von Regensburg ist vergangene Nacht das Briefzentrum Regensburg komplett lahmgelegt worden. Deshalb wird heute nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Post AG in Regensburg, Kelheim und Cham nur in "minimalem Umfang" Post ausgeliefert.

Ein Postsprecher sagte dem BR, das Briefzentrum sei von 19 Uhr abends bis 5.30 Uhr morgens evakuiert gewesen, alle Briefsortiermaschinen seien deshalb still gestanden. Erst danach sei es gelungen, noch eine geringe Menge an Standardbriefen in die Auslieferung zu bringen. Die gesamte liegengebliebene Post kann erst am Donnerstag ausgeliefert werden. Betroffen sind alle Städte und Gemeinden, deren Postleitzahl mit 93 beginnt.

Anwohner können nach und nach zurück in ihre Häuser

Die Straßensperrungen werden jetzt Stück für Stück abgebaut, die Anwohner können nach und nach zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Die Straubinger Straße muss laut Stadt aber noch für geraume Zeit gesperrt bleiben. Zu Spitzenzeiten waren mehr als 400 Einsatzkräfte der Polizei, der Rettungsdienste, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und des Spreng-Teams im Einsatz.

Sprengung hatte sich immer weiter verzögert

Der Knall der Sprengung, die von einem Spezialroboter ausgelöst wurde, war um 4.42 Uhr im gesamten Stadtgebiet zu hören.

Zuvor hatte sich die Sprengung immer weiter verzögert. Grund war ein Problem mit der Technik. Erst um kurz vor 3 Uhr morgens war auch die Evakuierung des Sperrgebiets abgeschlossen. Vereinzelt hatten sich Menschen geweigert, den Gefahrenbereich zu verlassen. 4.500 Regensburger waren betroffen.

© BR / Guido Fromm

Die Bombensprengung hat an umliegenden Gebäuden zu einigen Schäden geführt

© BR / Guido Fromm

Polizeiautos vor einem beschädigten Gebäude

© BR / Guido Fromm

Auch der Ort der Detonation weist deutliche Spuren auf

© BR / Guido Fromm

Die Aufräumarbeiten haben begonnen

Bombe bei Grabungsarbeiten gefunden

Der 250-Kilo-Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg war gestern Nachmittag bei Grabungsarbeiten in der Bukarester Sraße gefunden worden. Ein Sprengmeister begutachtete die Bombe und stellte fest, dass sie nicht mehr transportfähig war. Da von ihr laut Polizei "möglicherweise eine konkrete Gefahr" ausging, musste die Fliegerbombe an Ort und Stelle und so schnell wie möglich kontrolliert gesprengt werden.

Postauslieferung am Mittwoch ist betroffen

Wegen der Gefahr durch die Fliegerbombe ist in der Nacht auch das Briefzentrum Regensburg komplett lahmgelegt worden. Deshalb wird heute nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Post AG in Regensburg, Kelheim und Cham nur in "minimalem Umfang" Post ausgeliefert. Das Briefzentrum sei von 19 Uhr bis 5.30 Uhr evakuiert gewesen, alle Briefsortiermaschinen hätten deshalb still gestanden.

Nach der Sprengung der Bombe sei es nur gelungen, eine geringe Menge an Standardbriefen noch in die Auslieferung zu bringen. Die gesamte liegengebliebene Post kann erst am Donnerstag ausgeliefert werden. Betroffen sind alle Städte und Gemeinden, deren Postleitzahl mit 93 beginnt.

© BR

Sperrungen in Regensburg aufgehoben