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Bombenentschärfung in Augsburg: Stadt dankt Einsatzkräften | BR24

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Erleichterung in Augsburg: Sprengmeister haben am Mittwochabend einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht.

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Bombenentschärfung in Augsburg: Stadt dankt Einsatzkräften

Nach knapp anderthalb Stunden war alles vorbei: Einsatzkräfte haben am Abend eine Fliegerbombe in Augsburg-Lechhausen entschärft. Die Stadt ist zufrieden mit dem Ablauf - auch, weil das befürchtete Verkehrschaos ausblieb.

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Nach der Entschärfung einer Fliegerbombe im Stadtteil Lechhausen hat die Stadt eine positive Bilanz gezogen. Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) sagte: "Allen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen, die umsichtig und reibungslos für die gesicherte Evakuierung und Absperrung gesorgt haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. Wir können froh und dankbar sein, dass die Entschärfung der Fliegerbombe (…) ohne größere Probleme gelungen ist."

Polizei, Feuerwehr und viele Helfer bei Bombenentschärfung im Einsatz

Insgesamt waren rund 220 Einsatzkräfte vor Ort. Unter ihnen etwa 80 Kräfte der Polizei sowie 120 Feuerwehrleute. Auch 20 Helferinnen und Helfer von Hilfsorganisationen wie Bayerischem Roten Kreuz, Johannitern und Medizinischem Hilfswerk unterstützten den Einsatz, der am Mittwochnachmittag begonnen hatte.

Anwohner mussten wegen Fliegerbombe Häuser verlassen

Die Einsatzkräfte brachten rund 100 Anwohner in einem Umkreis von 1.000 Metern um die Fundstelle in Sicherheit. Da es sich vorwiegend um ein Gewerbegebiet handelt, hielten sich nur wenige Menschen in der Sperrzone auf. Benachbarte Unternehmen mussten den Betrieb vorübergehend einstellen, die Beschäftigten die Sperrzone verlassen.

Teile der A8 waren für Bombenentschärfung gesperrt

Die nahe gelegene A8 wurde ab etwa 18 Uhr in beiden Richtungen zwischen Augsburg-Ost und Dasing gesperrt. Auf der Umleitungsstrecke kam es laut Polizei zu keinen größeren Staus. Da frühzeitig informiert worden sei, hätten sich Autofahrer auf die Situation einstellen können.

Entwarnung kam nach knapp anderthalb Stunden

Gegen 18.30 Uhr begann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung. Einer der beiden Zünder musste gesprengt werden. Nach knapp anderthalb Stunden gaben die Einsatzkräfte Entwarnung, und die Sperrzone wurde aufgehoben.

Bei der Bombe handelt es sich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie war auf einem Acker in einer Tiefe von rund zwei Metern entdeckt worden. Die Bombe wiegt knapp 500 Kilogramm und hatte zwei Zünder. Dass diese intakt waren, erleichterte die Entschärfung.

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