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Bolsterlanger Bürgermeisterin tritt zurück | BR24

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Die Diskussion um Reichsbürger-Vorwürfe hat Spuren hinterlassen: Monika Zeller, die bisherige Bürgermeisterin der Oberallgäuer Gemeinde Bolsterlang, räumt ihren Posten.

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Bolsterlanger Bürgermeisterin tritt zurück

Die Diskussion um Reichsbürger-Vorwürfe hat Spuren hinterlassen: Monika Zeller, die bisherige Bürgermeisterin der Oberallgäuer Gemeinde Bolsterlang, räumt ihren Posten.

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Monika Zeller hat ihren sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Die bisherige Bolsterlanger Bürgermeisterin teilte dem BR mit: "Die nunmehr zwei Jahre andauernden Ermittlungen und Vorkommnisse gegen mich haben mich derart angegriffen, dass ich mich nicht mehr dazu in der Lage sehe, dieses verantwortungsvolle Amt bis zum Ende der Wahlperiode mit der erforderlichen Kraft auszufüllen."

Hin und Her hat Zeller mitgenommen

Vorausgegangen war ein monatelanges Tauziehen. Erst wurde Zeller als Bürgermeisterin suspendiert, nachdem Reichsbürger-Vorwürfe aufgekommen waren. Dann hob das Verwaltungsgericht in München die Suspendierung auf, weil es die Anschuldigungen nicht für stichhaltig hielt. Die Landesanwaltschaft wiederum legte daraufhin gegen diese Entscheidung Beschwerde ein.

Dieses Hin und Her lasse erwarten, dass das Disziplinarverfahren nicht vor dem Ende der Wahlperiode im Mai 2020 rechtskräftig abgeschlossen sein werde, sagte Zeller dem BR. Sie selbst nehme die lange Zeit der Unsicherheit sehr mit, und auch für die Bevölkerung von Bolsterlang sei es so nicht mehr tragbar.

Rolf Walter übernimmt Bürgermeisteramt

Ihr bisheriges Amt übernehme Rolf Walter, der sie schon während der monatelangen Suspendierung vertreten hat. In einer vom Landratsamt gesetzten Frist werde es Neuwahlen geben.