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Böller-Verkaufsverbot trifft die Branche hart | BR24

© dpa-Bildfunk/Christophe Gateau

Der Verkauf von Silvesterraketen ist heuer verboten.

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    Böller-Verkaufsverbot trifft die Branche hart

    Keine Kracher oder Raketen für Silvester - Für den Pyrotechniker Florian Hesse aus Kumhausen bei Landshut geht es jetzt um die Existenz. Denn schon im Laufe des Jahres sind zahlreiche Aufträge geplatzt.

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    Von
    • Andreas Mack

    Normalerweise macht Wessel in den Tagen vor Silvester fast seinen gesamten Jahresumsatz. Doch heuer ist alles anders: Durch das Verkaufsverbot von Böllern und Raketen wird er rund 60.000 Euro verlieren. Außerdem bleibt er zunächst auf der Ware sitzen.

    Pyrotechniker will Anwalt einschalten

    Er stehe vor einem Scherbenhaufen, so der Pyrotechnik-Experte zum Bayerischen Rundfunk. Das Vertrauen ins Rechtssystem habe er verloren. Eine Behörde hatte den Verkauf erlaubt, eine andere dann verboten. Hesse will einen Anwalt einschalten, um mögliche Schadensersatzansprüche durchboxen zu können.

    Für den Feuerwerksverkäufer wird es finanziell eng

    Heuer könne er das Verkaufsverbot wohl noch überstehen, so der 41-Jährige, dessen Lager voll gefüllt sind. Doch wenn auch im kommenden Jahr ein Verkaufsverbot gilt, fürchtet Florian Wessels, dass in seinem Unternehmen die Lichter ausgehen könnten.

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