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Bodycam-Einsatz führt zu weniger Gewalt gegen Polizisten | BR24

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Bodycam-Einsatz führt zu weniger Gewalt gegen Polizisten

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Bodycam-Einsatz führt zu weniger Gewalt gegen Polizisten

Die Gewalt gegen Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste hat in den letzten Jahren zugenommen. Als mögliche Abschreckung wurde in Landshut der Einsatz von Bodycams für Polizisten getestet. Eine erste, vorsichtige Bilanz fällt positiv aus.

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Seit vier Wochen sind die Polizisten in Landshut mit einer gut sichtbaren Bodycam ausgestattet. Die Maßnahme war eine Reaktion auf die überproportional hohen Angriffe auf Polizisten in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt.

Nach 38 Fällen im Juni bisher nur vier im August

Landshuts Polizeichef Helmut Eibenstein sieht einen eindeutig positiven Trend, auch wenn die Zahlen noch nicht belastbar sind. "Wir hatten im Mai und Juni Spitzenwerte von 32 bis 38 Fällen, jetzt im August waren es bislang vier." In kaum einer anderen Stadt Niederbayerns sei die Gewalt gegen Polizisten so verbreitet wie in Landshut. Im vergangenen Jahr waren es 187 Fälle.

Ankündigung "aufzuzeichnen" wirkt abschreckend

Die ersten Erfahrungen mit den gut sichtbaren Kameras am Körper sind vielversprechend, mit denen Polizisten bei Bedrohungen im Einsatz das Geschehen nach Ankündigung aufzeichnen können. Mit den neuen Bodycams werde auch der Dienst für die Beamten wieder angenehmer, so Eibenstein gegenüber dem BR. Das Risiko verletzt, bespuckt oder beleidigt zu werden, sinke deutlich. Die diensthabenden Polizisten haben sich mittlerweile an das Tragen der Bodycams gut gewöhnt.

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