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Die Berufsfischer am Bodensee werden heuer nicht zum Laichfischen ausfahren - zum ersten Mal seit Mitte der 60er Jahre. Auf lange Sicht rechnen sie damit, dass immer weniger in ihren Netzen bleibt.

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Bodenseefischer fürchten um Felchen

Die Berufsfischer am Bodensee werden heuer nicht zum Laichfischen ausfahren - zum ersten Mal seit Mitte der 60er Jahre. Auf lange Sicht rechnen sie damit, dass immer weniger Fisch in ihren Netzen bleibt.

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Testfänge haben gezeigt, dass es dieses Jahr kaum laichreife Felchen gibt. Deshalb hat die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei das Laichfischen abgesagt. Normalerweise wird so Laich gewonnen, der sich in Brutanstalten rund um den See zu kleinen Fischen entwickelt. Diese Brutanstalten können jetzt nicht wie bisher beliefert werden.

Fische haben zu wenig Nahrung

Das heißt, dass im Frühjahr keine Jungtiere in den Bodensee eingesetzt werden können. Aus diesem Grund befürchten die Bodenseefischer einen weiteren Rückgang der Fangquoten.

Seit Jahren bemängeln sie die "Nährstoffarmut" des Bodensees und machen die Kläranlagen verantwortlich, die Phosphat herausfiltern. Der Stoff dient allerdings als Wachstumsfaktor für Algen und Plankton, dem natürlichen Futter der Fische.